Spanische Vegetation: Faktoren und das Kyoto-Protokoll

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Die spanische Vegetation: Faktoren und Elemente

Wichtige Faktoren für die Pflanzenwelt

Klima: Es gibt vier Klimatypen; drei davon auf dem Festland und den Balearen sind durch den mediterranen Faktor (bedingt durch das Azorenhoch) geprägt. Der vierte Typ, typisch für die Kanarischen Inseln, ist aufgrund seiner geografischen Breite warm (tropischer Trockenwald). Das mediterrane Klima weist zudem eine hohe Vielfalt auf (Mittelmeerküste, Tal des Flusses Guadalquivir, Plateau, Halbwüste von Almería ...).

Relief: Das Relief ist die zweite Voraussetzung für die Vegetation. Sein Einfluss ist zweifach: erstens durch die Höhe und zweitens durch die Ausrichtung. Die Höhenschichtung erzeugt eine Anordnung der Vegetation in Etagen, da in höheren Lagen mehr Niederschlag fällt und die Temperaturen sinken. Die Exposition der Hänge zur Sonne bedingt ebenfalls eine ungleiche Entwicklung der Vegetation. Die Südhänge (Sonnenseite) weisen höhere Temperaturen auf, während die Nordseiten (Schattenseite) mehr Feuchtigkeit besitzen.

Böden: Organische Mineralien auf dem Ausgangsgestein bilden die Basis, die eng mit der Vegetation verknüpft ist und das Wachstum spezifischer Pflanzen ermöglicht. Wir unterscheiden saure und alkalische Böden. Zudem lässt sich nach dem Grad der Entwicklung differenzieren: junge Böden (kürzlich entwickelt, z. B. in Auenbereichen an Flüssen), wenig entwickelte Böden (flache Bereiche auf Silikat- und Kalkstein, vorwiegend in Bergregionen und Trockengebieten) und hoch entwickelte Böden (tiefere Bereiche, reich an Kalk und Lehm, sehr gut für die Landwirtschaft geeignet).

Das Kyoto-Protokoll und globale Maßnahmen

Im Jahr 1997 unterzeichneten mehrere Länder weltweit das Kyoto-Protokoll zur Durchführung von Maßnahmen gegen die Gefahren des Klimawandels. Es wurde von 55 Ländern ratifiziert, wobei die USA nicht beitraten. Diese Ziele spiegeln sich in der Reduzierung der Emissionen umweltschädlicher Gase (CO2) wider. Die EU hat versucht, diese Umweltpolitik anzupassen, was vor allem in Deutschland umgesetzt wurde. 2007 billigte die EU durch den Europäischen Rat die Verringerung dieser Emissionen um 20 %, die Förderung erneuerbarer Energien, die Steigerung von Biokraftstoffen um 10 % sowie die Weiterentwicklung der Kernenergie.

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