Das Ende des Spanischen Bürgerkriegs: Verlauf und Akteure
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Das Ende des Krieges
Einer stand im Zentrum des Geschehens: Die republikanische Regierung unternahm eine letzte Anstrengung, doch es kam zu einem Aufstand in Madrid unter der Führung von Segismundo Casado, der die Kontrolle übernahm. Franco wurde kontaktiert, erklärte sich jedoch nur bereit, über eine bedingungslose Kapitulation zu verhandeln. Nachdem Madrid gefallen war, folgte schließlich der gesamte Mittelmeerraum.
Unterschiede zwischen den Lagern
Jedes Lager wies deutliche Differenzen auf: Während des Krieges gab es auf der republikanischen Seite eine Fraktion, die den Wiederaufbau eines starken Staates priorisierte, um sich voll auf den militärischen Sieg zu konzentrieren. Ein anderer Sektor, bestehend aus Anarchisten und Kommunisten der POUM, wollte revolutionäre Veränderungen sofort umsetzen und leitete eine soziale Revolution ein. Dies führte zu blutigen Zusammenstößen in Barcelona (den Mai-Ereignissen), welche die Macht der Anarchosyndikalisten schwächten und die Kommunisten stärkten, die der militärischen Anstrengung Vorrang gaben.
Die nationalistische Seite unter General Franco
Auf der nationalistischen Seite wurde General Franco zum Staatschef und Generalissimus der Truppen ernannt. Franco schuf die Einheitspartei Falange Española de las JONS. In seiner Person vereinte er das Oberhaupt des Staates und die Rolle als „Caudillo“ (Führer) Spaniens. Dieser Staat war von Faschismus, Konservatismus und Katholizismus inspiriert. Seine Regierungsform führte zu extremer Gewalt und systematischer Unterdrückung.
Internationale Reaktionen auf den Konflikt
Der Krieg hatte einen großen internationalen Widerhall mit einer Vielfalt an Positionen:
- Zugunsten der Republik: Die UdSSR, die Labour-Parteien sowie Kreise mit liberal-demokratischer Weltanschauung.
- Für den Aufstand: Großbritannien, Frankreich (konservative Kräfte), faschistische Regierungen, Portugal und sogar das Papsttum zeigten Sympathien oder Unterstützung.
Ausländische militärische Unterstützung
Beide Seiten suchten intensiv nach Unterstützung im Ausland:
- Republikaner: Sie wurden von der Sowjetunion unterstützt (beteiligt an der taktischen Organisation und politischen Einflussnahme) sowie von den Internationalen Brigaden, deren Hilfe etwa 60.000 Soldaten umfasste.
- Nationalisten: Sie erhielten massive Hilfe in Form von Waffen und Truppen. Deutschland entsandte die Legion Condor (Luftwaffe), Italien schickte das Corpo Truppe Volontarie. Zudem gab es Freiwillige aus Frankreich, Portugal und anderen Nationen.