Spanischer Bürgerkrieg: Hunger, Zerstörung und Flucht

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Tod, Hunger und Zerstörung im Bürgerkrieg

Der Krieg brachte Elend und Tod für Tausende von Menschen auf beiden Seiten, einschließlich jener Todesfälle, die durch eine schwere Nahrungsmittelknappheit verursacht wurden. Ein Mangel an Grundnahrungsmitteln wie Brot machte sich in den ersten Monaten des Jahres 1937 dramatisch bemerkbar. Warteschlangen vor den Geschäften wurden zur Norm, die Preise stiegen und der Schwarzmarkt breitete sich aus. Unterernährung verursachte Krankheiten und manchmal auch den Tod.

Zudem gab es einen deutlichen Rückgang der Industrieproduktion, da die männliche Bevölkerung für die Front mobilisiert wurde und sich die Anstrengungen der Industrie in erster Linie auf die Herstellung von Waffen und militärischem Nachschub konzentrierten, sodass die Bevölkerung ohne Konsumgüter blieb. Darüber hinaus bedeutete der Krieg die Zerstörung eines Großteils der Infrastruktur und der Kommunikationswege. Die Bombardierung von Dörfern und Städten traf die Zivilbevölkerung schwer. Die Angriffe auf Häuser, Fabriken, Industrieanlagen und Häfen wurden von den Aufständischen als Werkzeug des Terrors und als Waffe der Zerstörung eingesetzt.

Die Vertriebenen: Flüchtlinge und Exilierte

Seit den ersten Tagen des Krieges flohen Zivilisten auf beiden Seiten aus den Gebieten, in denen sie Verfolgung aufgrund ihrer politischen Ideen befürchteten. Mit dem Vordringen der Franco-Truppen kam es zu großen Flüchtlingsbewegungen, hauptsächlich in der republikanischen Zone, wo die Bevölkerung ihre Heimat verließ, um dem Franco-Regime und der anschließenden Repression nach der Besetzung zu entkommen.

Die republikanischen Flüchtlinge konzentrierten sich vor allem in der Levante und in Katalonien. Die Bevölkerung im Norden konnte nur über das Meer in andere Länder fliehen. Gegen Ende des Krieges, als sich die Truppen und Tausende von Zivilisten aus Spanien zurückzogen, konzentrierte sich die Bevölkerung in Katalonien an der Grenze, um diese nach Frankreich zu überqueren. Zwischen dem 27. Januar und dem 3. Februar 1939 flohen rund eine halbe Million Spanier nach Frankreich. Innerhalb weniger Monate kehrte etwa die Hälfte dieser Flüchtlinge nach Spanien zurück. Der Rest begann ein langes und schmerzhaftes Exil.

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