Spielzeug: Eigenschaften, Entwicklung und Sicherheit

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Eigenschaften und Bedeutung von Spielzeug

Spielzeug ist ein Beziehungsspielzeug und ein Objekt des Austauschs, das als Werkzeug für das Spiel dient. Spielzeug ist für Jungen, Mädchen und alle Kinder bestimmt, die damit spielen können, und gilt als Mittel zur Unterstützung der Entwicklung. Spielerische Elemente sind frei zu gestalten und bieten dem Kind eine Vielzahl von Funktionen, Bedeutungen und Konnotationen.

Bedeutung: Je nach Verwendung erhält das Spielzeug seine endgültige Eigenschaft. Insgesamt fördert Spielzeug:

  1. die visuelle, motorische, kognitive und sprachliche Entwicklung,
  2. den Umgang mit einem Objekt im spielerischen Kontext,
  3. die freie Entfaltung des Spiels,
  4. die Entwicklung von Funktionen, Bedeutungen und Vorstellungen beim Spieler.

Die Geschichte des Spielzeugs

Spielzeug ist seit jeher ein primäres Objekt, das menschliche psychologische Bedürfnisse befriedigt. Es lässt sich unterteilen in figurative Spielzeuge, dynamische Spielzeuge, Waffen und Seile. Im Laufe der Geschichte hat sich in beiden Modi das Verhältnis zur Herstellung emotional geprägt entwickelt. Ursprünglich wurden Spielzeuge in kleinem Maßstab hergestellt, und die emotionale Bindung zwischen Spieler und Spielzeug war besonders intensiv. Heute führt die massenhafte Produktion dazu, dass die meisten Spielsachen in ihrer Häufigkeit und Kurzlebigkeit von Modeerscheinungen bestimmt werden.

Die Etappen der Spielzeuggeschichte

  1. Phase der handgefertigten Spielsachen: Bis zum Mittelalter wurden Spielzeuge manuell von Eltern oder Angehörigen hergestellt (z. B. Strohpuppen).
  2. Phase der kleinen Manufakturen: Ab dem 15. Jahrhundert bis zur Industrialisierung dominierte die handwerkliche Spielzeugproduktion. In den letzten Jahren kamen mechanische Elemente und neue Materialien hinzu (z. B. Holzpuppen). Edison erfand die sprechende Puppe „Mama und Papa“.
  3. Phase der industriell gefertigten Spielwaren: Im 20. Jahrhundert wurde die Spielzeugindustrie von der Dynamik des Konsums geprägt. Massenmedien, Werbung und Marketing wurden zu unverzichtbaren Werkzeugen, die neue Bedürfnisse bei Kindern wecken.

Klassifikation der Spielzeuge nach dem Entwicklungsstand

  • Funktionsspiele: Verhaltensweisen, die die Bewegung und den Gebrauch von Manipulierbarem und Objekten trainieren. Sie bereiten Vergnügen und ermöglichen interessante sensorische Erfahrungen. Sie helfen, die Greifbewegung, Handhabung, psychomotorische Koordination und Autonomie zu fördern.
  • Symbolische Spiele: Die mentale Repräsentation ermöglicht Rollen und fiktive Objekte sowie die Nachahmung von Erwachsenen, z. B. Rollenspiele.
  • Konstruktionsspiele: Ab dem Alter von 4 bis 7 Jahren wächst das Interesse am Zusammenbauen. Ziel ist der Aufbau oder das Zusammenfügen verschiedener Elemente, um Objekte zu bauen, die die Realität darstellen, z. B. LEGO.
  • Spiele mit einfachen Regeln: Ab etwa 4 Jahren beginnt das Kind, einfache Regeln zu respektieren. Mit wachsendem Alter werden die Regeln immer besser verstanden.
  • Spiele mit komplexen Regeln: Ab etwa 7 Jahren entsteht das Interesse an der Welt der Erwachsenen. Diese Spiele erfordern eine Vielzahl kognitiver und sozialer Kompetenzen und beinhalten abstrakte Regeln, z. B. Schach.

Die Klassifikation verschiedener Spieltypen und Spielzeuge stellt ein Schema dar, mit dem die beobachtbaren Aspekte jedes Spielers erfasst werden können.

Sicherheitsregeln für Spielzeug

Physikalische und mechanische Eigenschaften

  • Spielzeug muss widerstandsfähig und stabil sein, damit es bei bestimmungsgemäßer Verwendung nicht bricht.
  • Kleinteile für Kinder unter 3 Jahren müssen eine ausreichende Größe haben, um ein Verschlucken oder Einatmen zu verhindern.
  • Spielzeug darf keine Strangulations- oder Erstickungsgefahr darstellen.
  • Wasserspielzeug muss Risiken auf ein Minimum reduzieren.
  • Spielzeug, das Flüssigkeiten enthalten kann, darf nicht leicht zu öffnen sein.
  • Spielzeug mit beweglichen Teilen muss über einfache Brems- und Anpassungsmechanismen verfügen.
  • Spielzeug darf keine Temperaturen erreichen, die Verbrennungen verursachen können.

Entflammbarkeit

Spielzeug muss aus Materialien hergestellt sein, die nicht leicht entflammbar sind, um keine Quelle gefährlicher Hitze darzustellen.

Chemische Eigenschaften

  • Spielzeug muss so gestaltet sein, dass keine gesundheitlichen Risiken entstehen.
  • Es darf keine schädlichen Substanzen enthalten oder freisetzen.

Elektrische Eigenschaften

Die elektrische Spannung von Spielzeug darf 24 Volt nicht überschreiten. Kabel und andere Leiter müssen ausreichend isoliert und geschützt sein, um das Risiko eines Stromschlags zu vermeiden.

Hygiene

Spielzeug muss so hergestellt sein, dass es die Anforderungen an Hygiene, Sauberkeit und Reinigung erfüllt.

Hinweise und Warnungen zur Nutzung und Verwaltung

  • Die Altersempfehlung muss deutlich angegeben sein.
  • Spielzeug mit Motoren oder Batterien muss mit Anleitungen geliefert werden, die auf die Notwendigkeit regelmäßiger Überprüfungen hinweisen.
  • Funktionelles Spielzeug muss mit Gebrauchsanweisung und Verpackung versehen sein, die darauf hinweisen, dass es unter Aufsicht Erwachsener verwendet werden sollte.

Kreativität und Spielzeug

Eine kreative Spielzeugeisenbahn sollte folgende Aspekte fördern:

  1. Selbstausdruck: Das Kind soll erlauben, alles auszudrücken und zu experimentieren, was es mit seinen Sinnen wahrnimmt.
  2. Fantasie und Vorstellungskraft: Das Spielzeug sollte die Fantasie anregen, um die Vorstellungskraft zu entwickeln.
  3. Experimentieren: Kinder sollten das Interesse haben, Objekte zu untersuchen und zu analysieren. Dies fördert die Entwicklung der geistigen Fähigkeiten.
  4. Erfahrung und Anerkennung: Emotionale Erlebnisse und Anerkennung stärken das Selbstwertgefühl.
  5. Neugier: Kinder sollten sich von Unterschiedlichem angezogen fühlen und Interesse an den Objekten in ihrer Umgebung entwickeln.

Kriterien für die Auswahl von Spielzeug

  1. Qualität: Das Spielzeug sollte den EU-Vorschriften entsprechen.
  2. Langlebigkeit: Es sollte im Verhältnis zu Widerstandsfähigkeit und Wartung stehen.
  3. Benutzerfreundlichkeit: Montage, Demontage und Verpackung sollten einfach sein.
  4. Gestaltungsgrad und Komplexität: Die Gestaltung sollte dem Entwicklungsstand angemessen sein.
  5. Natürlichkeit
  6. Ästhetik
  7. Eignung für Alter, Entwicklung und Interessen sowie die Bedürfnisse des Kindes.
  8. Symbolik: Das Spielzeug sollte die Entdeckung der Realität ermöglichen.

Arten von Spielzeug

  • Technologisches Spielzeug: Handgefertigt aus natürlichen, biologisch abbaubaren Materialien, fördert es einen verantwortungsvollen Konsum und den Schutz der Umwelt.
  • Recyceltes Spielzeug: Handgefertigt aus wiederverwendeten Materialien, fördert es Umweltschutz und verantwortungsvollen Konsum.
  • Kriegsspielzeug: Nachahmung von Waffen und militärischer Ausrüstung. Wegen unterschiedlicher Meinungen über die Nutzung wird es für Kinder unter 8 Jahren nicht empfohlen.
  • Sexistisches Spielzeug: Spielzeug, das nur für „Jungen“ oder „Mädchen“ bestimmt ist, trägt nicht zu einer gleichberechtigten Erziehung bei. Verantwortung für die Nutzung liegt bei den Erwachsenen, die Kindern Spielzeug geben.
  • Technologisches Spielzeug: Mechanische Geräte mit elektronischen Komponenten, deren Bedienung Erwachsene verantworten sollten, wenn Kinder sie benutzen.

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