Sport, Gesundheit und gesellschaftliche Aspekte

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1. Sport und Gesundheit

Ziel des Sports ist es, optimale Gesundheit zu fördern. Das Vorsorgeprinzip zur Vermeidung negativer Auswirkungen umfasst:

  • Ärztliche Untersuchung vor dem Training.
  • Stopp bei Einsetzen von Schmerzen.
  • Fokus auf Genuss als Ergebnis.
  • Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen.
  • Vermeidung unbedachter Handlungen.
  • Vermeidung von Diskussionen, Wettbewerb und Gewalt.
  • Konsultation von Experten für Ernährung oder alternative Tätigkeiten.
  • Entwicklung eines angepassten Selbstbildes basierend auf dem Wissen über den eigenen physischen Zustand.

Werte des Sports

Werte des Wettbewerbs: Zuerst der Sieg, dann Fairness, Engagement und Zusammenarbeit.

Werte der Ausbildung:

  • Die Inhalte umfassen physiologisches Wissen über die Kondition, Aktivitäten in der Natur und rhythmische Aktivitäten.
  • Sport ermöglicht die Suche nach Werten wie Fair Play und Respekt vor den Regeln.

Leitlinien für körperliche Aktivität

Zur Förderung der Teilnahme weniger wettbewerbsorientierter Personen:

  • Beschränkung der Wirkung bestimmter Körperteile zur Förderung der Beteiligung weniger Qualifizierter.
  • Beschränkung des Aktionsraums einiger Spieler.
  • Punkte dürfen erst erzielt werden, wenn der Ball alle Teammitglieder berührt hat.
  • Spieler und Teams wechseln regelmäßig.
  • Im Netzsport liegt der Fokus auf dem Spiel, nicht auf dem Punktestand.
  • Im Tennis gibt es keinen Aufschlagzwang, der Ball wird nur von rechts oder links gespielt.

Sport als persönliche Bereicherung

Suche nach persönlicher Befriedigung und Förderung folgender Werte:

  • Persönliche und psychische Hygiene.
  • Hedonismus.
  • Imagination.
  • Persönliche und soziale Entwicklung.

2. Sport und Gewalt

Gewalt kann in zwei Zusammenhängen gesehen werden:

  • Während des Sports: Die Sportsprache verwendet Begriffe des Krieges (Sieg, Gegner besiegen).
  • Reaktion der Öffentlichkeit: Sport als kulturelle Aktivität, die aggressive Wünsche umleitet.

Ursachen für Gewalt:

  • Soziale Spannungen: Klassenkampf, der sich im Fußball ausdrückt.
  • Jugendarbeitslosigkeit: Stadionbesuche als Ventil für Frustration.
  • Gruppendynamik: Gruppen (Arbeitslose, Unterbezahlte) nutzen das Umfeld, um sich zu beweisen.
  • Medien: Wichtigkeit durch Aufmerksamkeit für gewalttätige Gruppen.
  • Identifikation: Fans leiden mit ihren Athleten mit.

3. Frauen im Sport

Mythen über Frauen im Sport:

  • Sport führt zur Vermännlichung.
  • Sportliche Aktivitäten sind für Frauen gefährlich.
  • Sportliche Leistungen von Frauen sind mittelmäßig.
  • Frauen sollten nur Frauensport praktizieren.

Negative Aspekte

  • Muskulatur als vermeintliches Hindernis.
  • Gesundheitliche Risiken.
  • Versteckte Lehrpläne (Gender-Einstufung von Material, geringere Erwartungen an Frauen, Männer nehmen mehr Raum ein).

4. Sport in der Schwangerschaft

Körperliche Aktivität ist auch während der Schwangerschaft gesund und wichtig für einen gesunden Lebensstil.

Physiologische Anpassungen

Während der Schwangerschaft treten kardiovaskuläre Veränderungen auf, um den Bedarf an Blut und Sauerstoff für Uterus, Plazenta und Fötus zu decken. Das Herzzeitvolumen steigt an. Die Beinmuskulatur ist entscheidend für den venösen Rückfluss. In der Spätphase kann es zu Stauungen in den unteren Extremitäten, Krampfadern oder Hämorrhoiden kommen.

Empfehlungen

  • Berücksichtigung der Gewichtszunahme.
  • Bevorzugte Energiequelle sind Kohlenhydrate.
  • Regelmäßige, moderate Aktivität statt Bewegungsmangel.
  • Herzfrequenz nicht über 140 Schläge pro Minute.
  • Ausreichendes Aufwärmen zur Vermeidung von Verletzungen.
  • Ausreichende Kalorienzufuhr und Hydratation.
  • Vermeidung von Rückenlage und Valsalva-Manövern.

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