Sprachwissenschaft: Idiome, Filmsequenzen und Register

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Sprachliche Grundlagen

Idiome sind sprachliche Konstruktionen, die für eine bestimmte Sprache eigen sind. Dabei ist jede Komponente mit dem Ganzen verbunden.

Sätze sind Gruppen von Wörtern mit einer einheitlichen Bedeutung. Sie lassen sich klassifizieren in:

  • Nominal- oder Substantivsätze
  • Adjektivsätze
  • Verbalsätze
  • Adverbialsätze
  • Konjunktionalsätze
  • Präpositionalsätze

Satzgefüge können mit Verbalsätzen verwechselt werden. Stereotype Verben wie sein, haben, führen oder werden prägen oft den Sprachgebrauch.

Sprüche und Redewendungen

Populäre Sprüche ohne moralische oder didaktische Absicht drücken Gedanken aus, die mindestens zwei Ideen miteinander verknüpfen.

Filmsequenzen und Drehbuch

  1. Literarischer Entwurf: Ein literarisches Skript wird verfasst.
  2. Technische Umsetzung: Übersetzung des Skripts in die audiovisuelle Sprache.
  3. Storyboard: Ein Dokument mit zwei Spalten; links die Bilder, rechts der Ton.
  4. Fertigstellung: Erstellung des finalen Storyboards.

Vorbereitung einer Filmsequenz

Wählen Sie einen narrativen Text, unterteilen Sie ihn in Szenen, bestimmen Sie die Kameraeinstellungen und Winkel, eliminieren Sie Unwesentliches und schreiben Sie das technische Drehbuch.

Literatur des 20. Jahrhunderts

Der Beginn des Jahrhunderts ist geprägt von der Moderne, beeinflusst durch technologische und wissenschaftliche Revolutionen. In Spanien führte die Krise nach dem Verlust der letzten Kolonien (Kuba, Philippinen) zu einem kulturellen Wandel. Besonders in Katalonien und Barcelona entwickelte sich die Moderne in allen Künsten weiter, gefolgt von Noucentisme und Avantgarden.

Avantgarde-Poesie

Die Avantgarde entstand als Antwort auf die bürgerliche und kapitalistische Gesellschaft:

  • Dadaismus: Nutzte das Absurde, Zufall, das Unbewusste und brach mit der Syntax.
  • Surrealismus: Einführung der automatischen Schrift.
  • Futurismus: Fokus auf Geschwindigkeit und Maschinen.

Sprachliche Register

Jeder Sprecher passt seine Sprache an die jeweilige Situation an. Diese Fähigkeit nennt man kommunikative Kompetenz.

Faktoren der Registerwahl

  • Thema: Allgemein (Alltag) oder spezialisiert (Medizin, Literatur).
  • Kanal: Mündlich (ephemer) oder schriftlich (fixiert).
  • Grad der Formalität: Abhängig von Beziehung, Alter und Kontext (sehr formell bis sehr informell).

Kommunikative Absichten

  • Information und Austausch
  • Regelung des gesellschaftlichen Lebens
  • Orientierung von Ansichten und Verhalten
  • Schaffung von Ästhetik

Arten der Sprachregister

  • Wissenschaft und Technik: Klare, eindeutige Botschaften mit spezifischer Fachterminologie.
  • Akademisches Register: Objektive Übertragung und Speicherung von Informationen.
  • Recht und Verwaltung: Regelung des gesellschaftlichen Lebens durch unpersönliche Formeln.
  • Journalismus und Werbung: Verbreitung von Informationen oder Überzeugung des Empfängers.

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