Sprachwissenschaftliche Analyse: Textkohärenz und Phonetik

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1. Voices of Presence: Rede und Absender

Persönlich: Individuelle und kollektive Aspekte.

Abwesenheit: Unpersönliche Verfahren (z. B. „es scheint“, „es gibt“), räumliche und zeitliche Distanzierung.

2. Varianz, Dialekt und Kohärenz

Analyse der sprachlichen Varietäten und der inhaltlichen Kohärenz innerhalb eines Textes.

3. Grad der Objektivität und Subjektivität

  • Objektivität: Nachweisbare Fakten und unpersönliche Ausdrucksweisen.
  • Subjektivität: Werturteile, Modalität und persönliche Einschätzungen.

Modalisierung und rhetorische Mittel

Einsatz von Interpunktion (Klammern, Bindestriche), Ironie, evaluativem Lexikon (Adjektive, Verben), Adverbien (z. B. „glücklicherweise“), Ausrufen, rhetorischen Fragen und Metaphern.

Erweiterungs- und Kondensationsprozesse

  • Erweiterung: Appositionen zur Klärung und paraphrastische Neuformulierungen (z. B. „das bedeutet“).
  • Kondensation: Nominalisierung (z. B. Industrialisierung) und Ellipsen.

4. Mechanismen der Referenz und Verbindung

Lexikosemantik: Isotopie, Wortfamilien, semantische Felder, Synonyme und Antonyme.

Grammatikalische Verknüpfung: Verwendung von Konnektoren:

  • Addition: und, zudem, auch.
  • Ursache/Folge: da, weil, deshalb, somit.
  • Bedingung/Konzession: falls, trotz, obwohl.
  • Kontrast/Neuformulierung: aber, hingegen, das heißt.

Phonetische Phänomene

  • Apherese: Wegfall am Wortanfang.
  • Apokope: Wegfall am Wortende (z. B. Foto statt Fotografie).
  • Elision: Ausfall eines Vokals.
  • Synaloiphe: Verschmelzung von Vokalen zu einem Diphthong.
  • Synkope: Ausfall eines Lautes im Wortinneren.
  • Assimilation & Gemination: Lautangleichung und Verdopplung.
  • Metathese: Umstellung von Lauten innerhalb eines Wortes.

Lexikalische Beziehungen

Analyse von Wortfamilien, semantischen Feldern (Hyperonyme, Hyponyme), Polysemie, Homographen und Homophonen.

Aspektuelle Periphrasen

  • Ingressiv: Beginn einer Handlung (z. B. „anfangen zu“).
  • Durativ: Andauernde Handlung.
  • Terminativ: Abschluss einer Handlung.
  • Modalität: Ausdruck von Notwendigkeit, Pflicht oder Wahrscheinlichkeit (z. B. „muss sein“).

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