St. Augustinus und der Aufstieg des Christentums
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St. Augustinus von Hippo: Kirchenvater und Denker
St. Augustinus von Hippo: Gedenken an Augustinus, Bischof und bedeutender Kirchenlehrer. Nach einer Jugend voller Sorgen über Lehrfragen trat er schließlich zum Katholizismus über und wurde in Mailand von Ambrosius getauft. Nach seiner Rückkehr in die Heimat widmete er sich mit einigen Freunden einem asketischen Leben und dem Studium der Heiligen Schrift. Später wurde er zum Bischof von Hippo in Afrika gewählt. Er war ein Vorbild für seine Herde, lehrte mit Weisheit in zahlreichen Predigten und Schriften und kämpfte tapfer gegen die Irrtümer seiner Zeit, während er den wahren Glauben beleuchtete.
Die Ära des Römischen Reiches
In der Ära des Römischen Reiches agierte Konstantin zunächst als Gouverneur der westlichen Provinzen des Reiches, während Licinius den Osten regierte. Später besiegte Konstantin Licinius und wurde Alleinherrscher des Reiches. Theodosius teilte das Reich schließlich in zwei Teile. Völkerwanderung und das Verschwinden des Reiches: Im 4. Jahrhundert begann die Migration der Ostvölker nach Westen, was die Ansiedlung der Germanen einleitete.
Das Problem der Ketzerei
Die Gefahr der Häresien war eine ernste Bedrohung. Diese Irrlehren unterteilten und spalteten die christliche Gemeinschaft. Die Häresien waren Fehlinterpretationen der christlichen Lehre, welche einige Aspekte der Figur und Persönlichkeit Christi infrage stellten.
Von der verfolgten zur offiziellen Staatskirche
Der Übergang zur erlaubten Kirche: Um das Jahr 300 war das Christentum praktisch im gesamten Reich verbreitet, insbesondere in den am dichtesten besiedelten Gebieten. Nach der gewonnenen Schlacht an der Milvischen Brücke schrieb Konstantin diesen Sieg göttlicher Hilfe zu. Im Jahr 313 wurde das Edikt von Mailand erlassen, das allen Römern Religionsfreiheit gewährte.
Das Christentum als offizielle Religion
Durch Theodosius wurde das Christentum im Jahre 380 mit dem Edikt von Thessalonica zur offiziellen Religion des Reiches. Die Kirche wurde fortan durch die Gesetze des Kaisers geschützt. Die Kirche beeinflusste seit dieser Zeit das gesellschaftliche und politische Leben stark.
Der neue Zustand der Kirche
Das Christentum ist in den Strukturen der Gesellschaft sehr präsent; so wurde beispielsweise der Kalender christlich geprägt. Es kam zur Änderung von Gesetzen im Sinne der christlichen Moral: Die Todesstrafe durch Kreuzigung wurde verboten und der Status der Sklaven liberalisiert. Die Kirche begann, über öffentliche Gebäude zu verfügen, und es wurden Basiliken gebaut. Damit einher ging jedoch die große Gefahr der Verflechtung mit politischer Macht, der Unfreiheit und der möglichen Abkehr von evangelischen Idealen.