Der Staat, internationale Organisationen und Weltwirtschaft

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Der Staat: Definition und Merkmale

Der Staat ist die maximale soziale und administrative Einheit, die ein Gebiet regelt. Zu den Elementen, die ihn bilden, gehören: Grenzen (räumlich getrennt von anderen Staaten), die Hauptstadt, die Währung, die Sprache, der Staat selbst mit seinen Gesetzen sowie die Bürgerinnen und Bürger.

Merkmale der Staaten der Welt

Es gibt Staaten mit langer Geschichte, wie das alte Ägypten, und sehr neue Staaten wie Serbien. Es existieren sehr große Staaten wie Russland und kleine wie Monaco, ebenso wie supermächtige Staaten wie die USA und kraftlose Staaten.

Funktionen des Staates

Zu den Aufgaben gehören die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, die Verteidigung des Gebietes vor möglichen Angriffen, die Pflege der Beziehungen zu anderen Staaten, die Entwicklung von Rechtsvorschriften sowie die Gewährleistung sozialer Rechte.

Arten von Staaten

Demokratische Staaten

Die Bürger sind direkt an der Regierung beteiligt, indem sie durch Wahlen ihre Vertreter bestimmen, die sie regieren sollen. Alle erwachsenen Bürger können daran teilnehmen. Die Gewaltenteilung ist wie folgt gegliedert:

  • Legislative: Zuständig für die Gesetzgebung durch das Parlament.
  • Exekutive: Zuständig für die Anwendung der Gesetze durch die Regierung.
  • Judikative: Zuständig für die Rechtsprechung und die Bestrafung derer, die nicht im Einklang mit den Gesetzen handeln, ausgeübt durch Richter.

Diktaturen

In einer Diktatur konzentriert eine Person alle Macht im Staate. Sie entsteht nicht durch Volkswahlen, sondern oft auf gewaltsame Weise. Die Bürger partizipieren nicht, und der Diktator respektiert nur seine eigenen Gesetze.

Monarchie und Republik

In einer Monarchie existiert in bestimmten Staaten neben einem Regierungschef ein König, der jedoch oft keine staatliche Funktion ausübt. In einer Republik ist das Oberhaupt des Staates kein König, sondern ein von den Bürgern gewählter Präsident.

Die Vereinten Nationen (UN)

Die Organisation der Vereinten Nationen wurde im Jahr 1945 gegründet und hat 192 Mitglieder. Die wichtigsten Institutionen sind der Generalsekretär, die Generalversammlung und der Sicherheitsrat.

Ziele und Sonderorganisationen

Die Ziele sind der Schutz der Menschenrechte, die Sicherung des Friedens und die Förderung der Zusammenarbeit. Zu den Sonderorganisationen gehören:

  • UNICEF: Schutz und Förderung des Überlebens aller Kinder.
  • UNESCO: Beitrag zu Frieden und Sicherheit in der Welt durch Bildung.

Phasen der wirtschaftlichen Tätigkeit

  1. Produktion: Erzeugung von Waren und Dienstleistungen.
  2. Distribution: Vertrieb von Waren und Dienstleistungen.
  3. Verbrauch: Kauf dieser Produkte, um Bedürfnisse zu decken.

Wirtschaftssysteme

  • Subsistenzwirtschaft: Familien sind autark und produzieren alles, was erforderlich ist, um ihren Bedarf zu decken (z. B. Bau eigener Häuser und Kleidung).
  • Kommunistisches System: Der Staat besitzt die Wirtschaft, diktiert die Preise und kontrolliert das Geschehen.
  • Kapitalistisches System: Dieses Wirtschaftssystem basiert auf Privateigentum.

Globalisierung

Die Globalisierung ist ein wirtschaftlicher Prozess, der die globale Wirtschaft transformiert, sodass die Länder wirtschaftlich miteinander verbunden werden.

Vorteile und Nachteile

Vorteile: Höhere Produktivität und rasche technologische Ausbreitung, was die Produktivität der Unternehmen steigert.

Nachteile: Zunahme der wirtschaftlichen Abhängigkeit zwischen den Ländern, Verlust von Arbeitsplätzen durch Standortverlagerungen der Unternehmen; zudem profitieren nicht alle Länder gleichermaßen.

Zentren der Weltwirtschaft

Die großen Zentren sind die USA, die Europäische Union und Japan.

USA

Die USA haben einen höheren Produktionswert als jedes andere Land; ihre Produktionsstätte liegt bei 20 % der Weltproduktion. Viele ihrer Unternehmen sind weltweit führend. Sie investieren stark in Forschung, erhalten bedeutende ausländische Investitionen und verfügen über umfangreiche natürliche Ressourcen und Energiequellen.

Die Europäische Union

Die EU verfügt über eine gemeinsame Wirtschaftspolitik und den freien Warenverkehr im Inland. Sie gilt als die weltweit führende Wirtschaftsmacht.

Japan

Japan ist eines der reichsten Länder. Sein Hauptproblem ist die Knappheit an natürlichen Ressourcen, weshalb es von anderen Ländern für Energie und Rohstoffe abhängig ist.

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