Stadtentwicklung und globale Demografie
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Punkt 14: Globalisierung der Städte
Ende des zwanzigsten Jahrhunderts verwandelte sich die städtische Wirtschaft, und globale Städte entstanden. Global Cities sind privilegierte Standorte, da ihre Schwerpunkte auf Produktionsstätten der internationalen Börsen wie New York und Tokio liegen.
Veränderungen in den großen Städten
Die Anpassung an neue globale Funktionen führte zum Bau neuer Infrastrukturen für Verkehr und Telekommunikationsnetzwerke sowie zu starken Preissteigerungen. Megacities sind einfache territoriale Gemeinschaften von Menschen.
Soziale und regionale Differenzen
- Privilegierte Bereiche: Menschen mit höherem Einkommen.
- Marginalisierte Gebiete: Städte in unterentwickelten Ländern mit Zonen der Ausgrenzung.
- Stadtzentren: Manchmal werden historische Bereiche saniert; es entstehen einzigartige neue Dienste, was die Preise in der Nachbarschaft erhöht.
Der Übergang zwischen Stadt und Land ist keine definierte Linie, sondern ein diffuser Ort. Maßnahmen orientieren sich an den Bedürfnissen der Metropole. Das Wachstum wird im Wesentlichen durch die hohen Preise in der Großstadt organisiert. Dies führt zu einer Zunahme des Individualverkehrs und der Straßeninfrastruktur. Ohne Planung kann dies negative Folgen haben: hoher Flächenverbrauch, steigende Servicekosten, ständige Mobilität und ein individualistisches Entwicklungsmodell.
Neue Räume der Wirtschaft
Industrielle Aktivitäten verlagern sich außerhalb der Stadt. Neue Wirtschaftszweige entstehen in Technologieparks und Einkaufsstraßen.
- Industrielle Aktivität: Seit den 1980er Jahren trennte sich ein großer Teil der traditionellen Branchen von der Innenstadt und siedelte sich an der Peripherie an.
- Technologieparks: Standorte der High-Tech-Industrie. Diese fördern Innovationsgebiete, in denen Unternehmen mit hoher Innovationskapazität, guter Erreichbarkeit und hoher Umweltqualität konzentriert sind.
- Einkaufszentren: Große Komplexe, die eine Mischung aus Business und Freizeit darstellen. Es sind geschlossene, sichere und kontrollierte Bereiche.
Punkt 15: Demografie und Migration
Demografische Kennzahlen
- Geburt: Gesamtzahl der Kinder, die in einem Zeitraum geboren wurden.
- Geburtenrate: Zahl der Geburten im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung eines Gebiets.
- Fertilitätsrate: Zahl der Geburten bezogen auf die weibliche Bevölkerung im gebärfähigen Alter (15–49 Jahre).
- Sterblichkeit: Gesamtzahl der Verstorbenen.
- Sterberate: Zahl der Verstorbenen im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung.
- Kindersterblichkeit: Zahl der verstorbenen Kinder (beispielsweise im Zusammenhang mit Daten aus Havanna erwähnt).
- Lebenserwartung: In Spanien liegt sie bei 77 Jahren für Männer und 83 Jahren für Frauen.
Bevölkerungspyramide und Migration
Migration: Verdrängung bzw. Wanderung der Bevölkerung.
Bevölkerungspyramide: Grafische Darstellung der Bevölkerung eines Ortes nach Geschlecht und Alter.
- Vertikale Achse: Altersgruppen, unterteilt in 5-Jahres-Schritte.
- Horizontale Achse: Hier werden die Datenwerte für die Basis der Pyramide konstruiert.
- Bestandteile: Basis, Rumpf und Gipfel.
Gruppen von Migranten
- Nach Ausbildung (qualifiziert oder ohne Ausbildung).
- Nach Beschäftigungsstatus (legalisiert, Flüchtlinge, Menschen ohne Papiere).
- Nach Art der Verschiebung (national, international).
Migration von Süd nach Nord und Ost nach West: Menschen migrieren nicht nur aus persönlichem Geschmack, sondern für bessere Arbeit und Einkommen. Zum Beispiel ist der afrikanische Kontinent sehr arm; viele Menschen wandern nach Europa aus, um eine bessere Versorgung und ein gesichertes Einkommen zu finden. Einige junge Menschen riskieren ihr Leben und kommen in Flößen hierher. Während einige Migranten mit Papieren kommen und legalisiert sind, finden andere keine Arbeit, da sie ohne Papiere illegal im Land sind. Sie arbeiten dann meist im Primärsektor, da sie oft keine formale Ausbildung besitzen.