Stadtformen und Herausforderungen der Urbanisierung

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Herausforderungen in Millionenstädten

In den Millionenstädten Asiens gibt es Maßnahmen zur Geburtenkontrolle, sodass Familien oft nicht mehr als zwei Kinder haben dürfen. Zudem bestehen Probleme wie Lärmbelästigung, Luftverschmutzung sowie die Belastung von Boden und Wasser durch die Industrie. Die Überbelegung behindert den Erhalt verschiedener Arten von Ressourcen; zudem werden Arbeitslosigkeit und Armut durch Überbevölkerung verursacht.

Ballungsraum

Ein Ballungsraum besteht aus einer Reihe von Städten, die dicht beieinander liegen und ihre Individualität bewahren, auch wenn sie räumlich zusammenfallen. Es herrscht eine „genetische Ordnung“. So wird ein bestimmter Ballungsraum durch die städtische Dichte definiert, ausgedrückt durch die Anzahl der Einheiten und die Bevölkerung dieser Einheiten.

Interurbanisation

Die Interurbanisation stammt aus Ballungsgebieten. Hierbei handelt es sich um weitere Städte, die nicht individuell mit allen Dienstleistungen ausgestattet sind und in gegenseitiger Konkurrenz stehen müssen.

Agglomeration

Eine Agglomeration zeichnet sich durch ihre Satellitenstädte aus, die Teil des Ballungsraumes sind. Diese dienen lange Zeit als Orte der Erholung inmitten der Stadt und bilden das Zentrum eines urbanen Systems, was in gewissem Sinne eine Unterstützung darstellt. Es ist zudem der weiter gefasste Begriff, der die Stadt genauer definiert als der Begriff der Vorstadt.

Megalopolis

Eine Megalopolis ist eine Ansammlung von Städten mit insgesamt über 35 Millionen Einwohnern. Diese Städte bewahren ihren jeweiligen Charakter und ihre Unabhängigkeit, liegen jedoch zu dicht beieinander, um ignoriert zu werden. Der gesamte Raum, der sie trennt, ist urbanisiert. Oft handelt es sich um Hafenstädte, die von einem massiven Zustrom von Einwanderern profitieren.

Metapolis

In einer Metapolis erwerben alle Räume, die zur Stadt gehören, urbane Attribute. Auch wenn bestimmte Bedingungen nicht erfüllt sind, werden Ressourcen, Steuern, Arbeitskräfte und Lebensraum kontrolliert, um das tägliche Funktionieren der Metropole zu gewährleisten.

Technopolis und Wissenschaftsparks

Technopolis und Wissenschaftsparks gelten als Orte für Innovationen. Hier konzentrieren sich Unternehmen aus Sektoren mit hoher Innovationskraft (Mikroelektronik, Computer, Telekommunikation) in Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten oder Universitäten. Sie spezialisieren sich auf die Schaffung neuer Produkte für den globalen Markt.

Der Unterschied

Technologieparks werden in der Regel mit einer Stadt identifiziert, während Wissenschaftsparks oft eine kleinere Größe haben (ähnlich einem Gewerbegebiet) und eine weitere Verbreitung aufweisen.

Merkmale

Diese Parks befinden sich meist am Stadtrand mit guter Verkehrsanbindung und akzeptabler Umweltqualität. Technologieparks zeichnen sich durch ein hohes Maß an Interaktion zwischen Wissenschaft, Technologie und Industrie aus. Diese „Orte der Innovation“ erzeugen eine starke Dynamik zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, wirken jedoch oft als „Inseln“ mit begrenztem Einfluss auf die unmittelbare regionale Umgebung.

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