Stilmerkmale und Prosa der Generation von 98
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Der Stil und seine Merkmale
Der Stil ist durch zwei Merkmale charakterisiert, die ihm eine starke Persönlichkeit verleihen:
- Die Ausübung der Nüchternheit: Ein einfaches Debugging der Dichterworte, um ihre volle Ausdruckskraft zu gewährleisten.
- Symbole in der Präsentation seiner Gedichte:
- Nachmittag: Führt uns in die Zeit.
- Der Reisende: Der Mensch, der lebt, fühlt und sich Fragen über den Sinn seines Daseins stellt, während er sich auf dem Pfad seines eigenen Lebens bewegt.
- Quelle: Symbolisiert den Wunsch zu leben.
- Frühling: Erscheint manchmal als Versprechen der Zukunft, manchmal als Bedauern des Dichters: „Ich erinnere mich an die Zeit der Kindheit und Jugend und den Verlust für immer.“
Die Prosa der Generation von 98
Zu dieser Generation zählen Autoren wie Miguel de Unamuno, Pío Baroja und Azorín.
Miguel de Unamuno
Miguel de Unamuno befasste sich mit verschiedenen Genres, wobei er vor allem durch seine Essays und philosophischen Romane bekannt wurde. Er wurde 1864 in Bilbao geboren und starb 1936 in Salamanca.
Als engagierter Intellektueller verteidigte er seine Ideen leidenschaftlich, kämpfte gegen die Lethargie des Gewissens sowie Konformität und war Professor sowie Rektor der Universität Salamanca. Aufgrund seiner Opposition gegen die Diktatur von Primo de Rivera lebte er von 1924 bis 1930 im Exil.
Unamuno bediente alle literarischen Genres: Essays, Romane, Lyrik und Drama. Der Essay war für ihn ein wesentliches Ausdrucksmittel, um seine philosophischen und religiösen Anliegen zu verarbeiten. Sein Werk lässt sich in zwei Gruppen unterteilen:
1. Historische Essays
Hierbei handelt es sich um Meditationen über die Geschichte, die Unamuno zu der Frage führen, was vom Menschen nach dem Vergehen der Zeit bleibt. Zu seinen Werken zählen Schriften über den Traditionalismus und das Leben des Don Quijote. In letzterem analysiert er das Problem Spaniens und versteht das Werk von Cervantes als das Wesen der spanischen Realität. Das tägliche Leben unbekannter Bürger führte ihn dazu, das Konzept der Intrahistorie (Geschichte innerhalb der Geschichte) zu prägen.
2. Religiöse Essays
Unamuno beschäftigte sich intensiv mit dem Sinn des Lebens und der Unsterblichkeit. Die Sehnsucht nach der Ewigkeit ist das, was den Menschen ausmacht. Dies sind zentrale Ansätze in seinen Werken „Vom tragischen Lebensgefühl“ und „Die Agonie des Christentums“, die sich mit religiösen Themen befassen.