Strategien zur Förderung der Schreibkompetenz bei Kindern

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III. Entwicklungsartikel: Schreibkompetenz fördern

(5 Punkte für jede richtige Antwort, 20 Punkte insgesamt.)

1. Wie kann die Selbstkorrektur beim Schreiben gelernt werden?

Um zu lernen, wie man das eigene Schreiben selbst korrigiert, müssen die Schüler dafür sensibilisiert werden, wie Texte verfasst werden. Es werden Leitlinien zur Selbstkorrektur erstellt, die eine Anleitung zur Selbstreflexion bieten. Dies geschieht durch einfache und direkte Fragen:

  • Was wirst du schreiben?
  • Warum willst du schreiben?
  • Wie schreibst du?
  • Wie korrigierst du richtig?
  • Wie prüfst du, ob du gut geschrieben hast?
  • Wird erklärt, was du gemeint hast?
  • Welche anderen Ideen können diesen Absatz verbessern?
  • Kannst du ein anderes Wort für dieselbe Sache verwenden, das den Text lesbarer und verständlicher macht?
  • Welche Wörter wurden wiederholt und wodurch könnten sie ersetzt werden?
  • Sind die Absätze gut organisiert?

2. Vorbereitende Übungen zur Textproduktion

Erläutern Sie diese Aussage und nennen Sie drei Beispiele für Aktivitäten: "Bevor man das Kind dazu bringt, Texte zu verfassen, ist es ratsam, vorbereitende Übungen durchzuführen. Diese sollen Fähigkeiten entwickeln und das Kind mit dem Prozess vertraut machen, um Enttäuschungen zu vermeiden."

  • Beschreibung von Personen, Orten, Gegenständen und Tieren: Diese Tätigkeit umfasst Kenntnisse von Synonymen, Antonymen und Adjektiven, wobei das Kind lexikalische Netzwerke aktiviert.
  • Beobachtung von Bildern: Das Schreiben situativer Dialoge zwischen den Charakteren basierend auf visuellen Reizen.
  • Narrative von Alltagssituationen: Kinder erzählen Geschichten über bedeutende zeitliche Abfolgen sowie die räumliche Lage und bringen diese auf Papier.

3. Merkmale von Schülern mit Schreibschwierigkeiten

Erklären Sie mindestens acht Merkmale, die Schüler mit Schreibschwierigkeiten aufweisen:

  • Sie schreiben impulsiv und ohne vorherige Planung.
  • Sie generieren keine thematischen Inhalte.
  • Sie haben Schwierigkeiten beim Zugriff auf das mentale Lexikon sowie auf Details im Kurz- und Langzeitgedächtnis.
  • Sie besitzen keine textuelle Organisation.
  • Sie nehmen keine Rücksicht auf den Leser.
  • Sie führen keine Revisionsstrategien durch.
  • Sie wissen nicht, wie sie Ideen in einen Text fassen sollen, was zu unorganisierten Ausdrücken führt.
  • Sie haben ein geringes Interesse an dieser Tätigkeit.
  • Sie machen vermehrt Rechtschreibfehler.

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