Strategisches Management: Umweltfaktoren und Wettbewerb

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Strategisches Management: Umweltfaktoren

Das strategische Management analysiert externe Ereignisse und Einflüsse, die direkte oder indirekte Auswirkungen auf die Entscheidungen und Handlungen einer Organisation haben.

Externe Einflussfaktoren

  • Generaldirektion Umwelt: Soziale und politische Faktoren sowie die Inflation wirken sich oft indirekt auf alle Organisationen aus.
  • Wirtschaftssystem: Soziale Marktwirtschaft.
  • Regierung: Partizipative Demokratie.
  • Ökosystem: Umweltfaktoren (z. B. schwache Systeme in Chile).
  • Demografie: Nationale Bevölkerung (z. B. 16 Millionen, konzentriert in Santiago) und globale Trends.

Kulturelle und technologische Kräfte

Kulturelle Kräfte: Kultur definiert sich durch gemeinsame Werte, Eigenschaften, Sprache, Religion und Traditionen. Ein gemeinsames Wertesystem umfasst beispielsweise den Glauben an die Privatwirtschaft und die Rechte des Einzelnen.

Technologische Kräfte: Technologie umfasst Wissen, Instrumente, Techniken und Maßnahmen, um Inputs in Waren und Dienstleistungen zu verwandeln. Technologischer Wandel prägt die Zukunft; Organisationen müssen ihre Ziele und Arbeitsweisen kontinuierlich anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Rechtliche und politische Rahmenbedingungen

Unternehmen müssen Konflikte innerhalb ihrer rechtlichen und politischen Strukturen lösen. Wichtige Bereiche sind:

  • Gesundheitswesen (z. B. FONASA, ISAPRES)
  • Rentenversicherung (z. B. AFP)
  • Umweltgesetzgebung
  • Arbeitsversicherung
  • Gleichheit vor dem Gesetz
  • Gewerkschaften

Wettbewerbsumfeld: Die 5 Forces nach Porter

Das Wettbewerbsumfeld wird durch fünf zentrale Kräfte bestimmt: Aktuelle Wettbewerber, neue Marktteilnehmer, Ersatzprodukte, Kunden und Lieferanten.

Aktuelle Wettbewerber

Die Rivalität zwischen Wettbewerbern äußert sich durch Preissenkungsstrategien, Werbekampagnen sowie die Verbesserung von Service und Produktqualität.

Neue Marktteilnehmer und Eintrittsbarrieren

Die Bedrohung durch neue Wettbewerber hängt von der Leichtigkeit des Markteintritts ab. Branchen mit niedrigen Barrieren (z. B. Fast-Food) sind hart umkämpft.

Wichtige Eintrittsbarrieren

  • Skaleneffekte: Senkung der Stückkosten durch Erhöhung der Produktionsmenge (z. B. Luftfahrtindustrie).
  • Differenzierung: Außergewöhnliche Qualität, Design oder Kundendienst (z. B. Vielfliegerprogramme).
  • Kapitalanforderungen: Hohe Investitionen in Ausrüstung, Werbung und Forschung.
  • Staatliche Regulierung: Gesetzliche Hürden, die den Markteintritt erschweren.

Kunden und Lieferanten

Kunden: Ihre Verhandlungsmacht ist hoch, wenn sie große Volumina kaufen, das Produkt für sie einen bedeutenden Kostenfaktor darstellt oder eine Rückwärtsintegration droht (z. B. McDonald's produziert eigene Rohstoffe).

Lieferanten: Ihre Macht steigt durch Technologieführerschaft, hohe Qualität oder exzellenten Service. Ein Beispiel ist Boeing, das den Markt für kommerzielle Flugzeuge durch technologische Überlegenheit dominiert.

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