Strategisches Vertriebsmanagement: Recruiting bis Erfolg
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Management des Sales-Teams
Anwerbung und Auswahl
- Strategie: Effektive Verkäufer finden.
- Es entsteht eine große Verschwendung, wenn bei der Einstellung von Mitarbeitern Fehler gemacht werden.
- Wenn ein Verkäufer zusätzliche 30.000,00 $ pro Jahr erhält, fallen weitere 30.000,00 $ für das Gehalt und indirekte Kosten an.
- Der Verkäufer sollte einen neuen Umsatz generieren, dessen Marge mindestens die Vertriebskosten (60.000,00 $) deckt.
Was zeichnet einen guten Verkäufer aus?
- Ausgangspunkt: Fragen Sie Ihre Kunden, welche Eigenschaften sie bei einem bevorzugten Anbieter (Profil) schätzen.
- Suchen Sie nach Gemeinsamkeiten bei den erfolgreichsten Verkäufern im Unternehmen.
- Eigenschaften: Risikobereitschaft, ein starkes Bewusstsein für die Mission zur Problemlösung, Kundenbetreuung, Erkennen von Trends und eine sorgfältige Besuchsplanung.
- Hohes Energieniveau, ausgeprägtes Selbstvertrauen, „Hunger“ auf Erfolg und Provision, fundierte Produkt- und Branchenkenntnisse sowie die Fähigkeit, Einwände oder Hindernisse als Herausforderung zu sehen.
Empathie: Die Fähigkeit, sich in die Lage des Kunden zu versetzen, kombiniert mit einem gesunden Ego und dem starken persönlichen Bedürfnis, den Verkauf abzuschließen.
Verfahren zur Einstellung
- Suche nach Kandidaten über Arbeitsvermittlungen, Empfehlungen etc.
- Keine Einwände wie: „Verkauf ist nur ein Job, kein Beruf“.
- Sicherheit sollte nicht die oberste Priorität sein, wenn der Job viel Arbeit und Reisen erfordert.
- Gegen-Paradigma: Es entstehen professionelle Beziehungen zwischen Vertrieb und Kunden.
Beurteilung von Kandidaten
- Interviews
- Verkaufstests (Erfahrungswerte)
- Persönliche Daten
- Referenzen
- Wichtig: Beachten Sie, dass das Verkaufsteam das Gesicht Ihrer Firma ist und den täglichen Kontakt zum Kunden pflegt. Seien Sie hier sehr vorsichtig.
Training der Verkäufer
- Viele Firmen schicken ihre neuen Mitarbeiter sofort nach der Einstellung ins Feld. Das Ergebnis: Keine Verkäufe.
- Die Kunden von heute haben mit vielen Zulieferern zu tun und tolerieren keine inkompetenten Verkäufer.
- Kunden erwarten, dass Verkäufer eine gründliche Kenntnis ihrer Produkte haben, Ideen zur Verbesserung der Abläufe bieten sowie zuverlässig und effizient sind.
- Es ist eine lohnende Investition in ein intensives und konstantes Training des Sales-Teams.
Ziele des Verkaufstrainings
- Verkäufer müssen das Unternehmen kennen und sich mit ihm identifizieren.
- Verkäufer sollten das gesamte Produktsortiment kennen.
- Verkäufer müssen die Eigenschaften der Kunden und Wettbewerber kennen.
- Verkäufer müssen wissen, wie man effektive Verkaufspräsentationen hält.
- Verkäufer müssen die Verfahren und Verantwortlichkeiten im Außendienst kennen.
Kontrolle der Verkäufer
- Entwicklung von Standards für Besuche bei bestehenden Kunden.
- Entwicklung von Standards für Besuche bei potenziellen Kunden.
- Effiziente Nutzung der Arbeitszeit im Vertrieb:
- Arbeitsvorbereitung
- Reisezeit
- Essen und Pausen
- Wartezeiten
- Verkaufsgespräch („Hier passiert der Verkauf“)
- Verwaltung
Zusätzliche Kontrolle und Evaluation
- Entwicklung von Standards für Besuche bei bestehenden und potenziellen Kunden.
- Effiziente Zeitnutzung (Vorbereitung, Reise, Pausen, Verkauf, Verwaltung).
- Einige Unternehmen führen interne Sales-Teams.
- Konstante Evaluation des Teams und Klarheit über die Ziele.
Motivation für Verkäufer
- Verkaufsberufe bringen häufig Frustrationen mit sich.
- Mitarbeiter arbeiten oft allein, haben unberechenbare Zeitpläne und sind ständig unterwegs.
- Oft fehlt die Autorität oder Autonomie, um Verkäufe direkt abzuschließen.
- Die meisten Menschen schöpfen ihre Kapazitäten ohne Anreize nicht voll aus.
- Gelegentlich sind Verkäufer mit persönlichen Problemen (Familie, Krankheit, Schulden) konfrontiert.
- Zusammenhang: Mehr Motivation führt zu größerer Anstrengung; größere Anstrengung führt zu besseren Ergebnissen und Belohnungen, was wiederum die Motivation steigert.
- Belohnungen: Gehalt, Beförderung, persönliches Wachstum und das Gefühl der Erfüllung.
- Verkäufer sind hoch motiviert durch Gehalt und die Chance auf Fortschritt.
- Es ist wichtig, die individuellen Motivationsgründe im Team zu finden.
Zusätzliche Motivationsinstrumente
Regelmäßige Sales-Conventions:
- Verkaufswettbewerbe
- Auszeichnungen (z. B. „Verkäufer des Jahres“)
- Zusatzziele
- Et cetera.
Bewertung der Verkäufer
- Informationsquellen definieren: Verkaufsberichte, persönliche Notizen, Lob/Beschwerden, Gespräche mit anderen Anbietern, Kundenumfragen etc.
- Bewertungskriterien:
- Durchschnittliche Anzahl der täglichen Besuche
- Durchschnittliche Kosten pro Besuch
- Durchschnittlicher Umsatz pro Besuch
- Anzahl neuer Kunden
- Anzahl verlorener Kunden
- Sind die täglichen Besuche zu niedrig?
- Wird eine ausreichende Zahl neuer Kunden gewonnen?
- Erhalten Bestandskunden genug Aufmerksamkeit?
- Formale Leistungsbewertung und Vergleich aktueller mit vergangenen Verkäufen.
- Ermittlung der Kundenzufriedenheit und qualitative Beurteilung der Verkäufer.
- Tipp: Ständige Evaluierung des Teams.
Konfliktmanagement im Sales-Team
Primäre Konfliktquellen
- Ziele: Schwierigkeiten bei der Quantifizierung von Zielen.
- Realitätswahrnehmung: Definition von Marktsegmenten und Produkten.
- Domänenkonflikte: Unklarheit darüber, wie weit die Verantwortung des Einzelnen reicht.
- Rolleninkongruenz: Konflikte, wenn der Verkäufer nur als reiner Vertreter wahrgenommen wird.
Konflikttypen
- Fragen zur allgemeinen Vertriebspolitik.
- Existenz mehrerer Vertriebskanäle (z. B. Innendienst, Vertreter, Händler, Internet).
- Direktverkauf des Herstellers an potenzielle Kunden unter Umgehung des Wiederverkäufers.
- Übermäßige Regeln, welche die Bedürfnisse der Kunden in den Hintergrund drängen.