Symbolik in Miguel Hernández: Natur, Elemente und Motive
Eingeordnet in Sprache und Philologie
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 2,42 KB
Atmosphärische Phänomene
Die Kraft der Elemente ist in Miguel Hernández' Werk dauerhaft präsent:
- Blitz: Symbol für das tragische Schicksal seines Lebens, die ständige Suche nach Liebe und die Abwesenheit, wie in seinem frühen Gedichtband „Perito en lunas“ beschrieben.
- Sturm: Wird oft mit einer ähnlichen Bedeutung wie der Blitz verwendet.
- Regen: Wird häufig mit Blut assoziiert.
- Donner: Steht im Zusammenhang mit dem schöpferischen Prozess des Dichters.
- Wind: Repräsentiert die Kraft und den Mut der Verteidiger von Frieden und Freiheit.
Flora und Fauna
Das Werk von Hernández ist reich an Hinweisen auf die Tier- und Pflanzenwelt seiner natürlichen Umgebung:
- Flora: Die Palme ist ein zentrales Motiv, dem er Gedichte wie „Palmera“ oder „Palmeras“ widmet. Weitere symbolträchtige Bäume sind die Orange, Zitrone, Mandel und Feige.
- Fauna: Die Darstellung von Tieren ist umfangreich. Besonders hervorzuheben ist die Figur des Stieres. Weitere erwähnte Tiere sind Bienen, Pferde, Kanarienvögel und Ochsen.
Wasser
Das Wasser ist ein zentrales Element in der Lyrik von Hernández. Es wird in drei Kompositionen thematisiert, die anderen Dichtern gewidmet sind (Bécquer, Garcilaso und Aleixandre):
- Fluss und Meer: Das Mittelmeer repräsentiert die männlichen und weiblichen Aspekte des flüssigen Elements.
- Der Fluss: Er symbolisiert seine Jugend, während der Fluss Manzanares mit seiner Phase des politischen Engagements und des Kampfes identifiziert wird.
Land
Miguel Hernández kann als der „Dichter der Erde“ bezeichnet werden:
- Identität: Im Gedichtband „Perito en lunas“ zeichnet er ein autobiografisches Porträt, in dem der Schlamm die Verbundenheit mit Mutter Natur symbolisiert.
- Schöpfung: Die Erde ist der Ursprung seiner Inspiration und der Nährboden seines dichterischen Schaffens.
- Zyklus: Die Erde empfängt ihn nach seinem Tod und durchzieht sein gesamtes Werk. Zudem finden sich zahlreiche poetische Passagen über die Jahreszeiten in seinem Theaterwerk.