Die Teilung Deutschlands und der Zweite Weltkrieg
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Die Geschichte der Berliner Mauer und der Teilung
Mit dem Bau der Berliner Mauer entstanden zwei Staaten. Im Westen (Bundesrepublik Deutschland) und im Osten (DDR) gab es unterschiedliche Regierungssysteme, Wirtschaftssysteme sowie Armeen verschiedener Bündnisse und Verpflichtungen. Die Bürger der beiden Staaten hatten verschiedene Pässe, obwohl nach westlichem Rechtsverständnis jeder die gleiche deutsche Staatsbürgerschaft besaß. Während der fast vierzigjährigen Existenz der Mauer versuchten viele Menschen, die Grenze zu überqueren, da sie dem auferlegten Regime widersprachen. Die Bürger versuchten auf vielen Wegen zu fliehen: durch Tunnel oder über die Mauer in der Nähe von Fenstern. Einige entkamen, andere wurden inhaftiert oder bei dem Versuch getötet. In den achtziger Jahren kündigte die Sowjetunion der Welt den Beginn von Reformen des sozialistischen Regimes unter Michail Gorbatschow an. Das war der Beginn einer Welle von Protesten und sozialen Bewegungen, die schließlich zur Transformation und zum fast vollständigen Verschwinden des sozialistischen Blocks führten. Unter den Ländern, in denen gegen das System und die Teilung protestiert wurde, war auch die Deutsche Demokratische Republik. Im Jahr 1989 gab die Regierung unter weltweitem Druck die Öffnung der Grenzen und den Fall der Mauer bekannt. Nach mehreren Jahrzehnten konnten viele Menschen ihre Familien wiedersehen und das Land endlich verlassen, was ihnen Bewegungsfreiheit ermöglichte. Die Mauer fiel, aber alles hatte sich verändert.
Die Deutsche Wiedervereinigung
Der Zustand der politischen Teilung endete am 3. Oktober 1990, als Ostdeutschland der Bundesrepublik beitrat und vier Jahrzehnte nach seiner Gründung aufhörte zu existieren.
Ursachen des Zweiten Weltkriegs
- Es gab drei gegensätzliche Ideologieblöcke: Liberalismus und Demokratie, Nationalsozialismus und Faschismus sowie der sowjetische Kommunismus.
- Der Vertrag von Versailles reduzierte die Gebiete von Deutschland und Österreich signifikant, insbesondere jene Gebiete, die von Deutschen besiedelt waren.
- Großer Ehrgeiz und Rivalität zwischen den Ländern, vor allem bei jenen, die im Ersten Weltkrieg Territorien verloren hatten.
- Die Notwendigkeit, militärische Stärke zu demonstrieren und eine politische Überlegenheit gegenüber anderen Ländern zu erreichen.
- Das Ziel, bestimmte Bereiche zu kontrollieren und zu beherrschen, um deren natürliche Ressourcen auszubeuten. Hitler wollte die terrestrische Version dessen sein, was England zur See war.
- Ethnische Probleme, basierend auf Hitlers Philosophie der Reinheit der „arischen Rasse“ gemäß den in „Mein Kampf“ ausgedrückten Vorstellungen.
Folgen des Zweiten Weltkriegs
- Bevölkerung: 60 Millionen Tote; zudem wurden 6 Millionen Juden gefoltert und ermordet.
- Politik: Die Welt wurde in zwei Blöcke geteilt – den sozialistischen und den kapitalistischen; der Kalte Krieg begann.
- Territorial: Die politische und territoriale Landkarte Europas wurde grundlegend überarbeitet.
- Wirtschaft: Europa war gezeichnet; es gab keine Kommunikation, keine Infrastruktur, keine geeigneten Flächen für die Landwirtschaft und keine Industrie – das Land war praktisch leer.
- Diplomatisch: Die UN (Vereinte Nationen) wurde gegründet, um den Frieden zu fördern, Vereinbarungen zu treffen, Streitigkeiten mit friedlichen Mitteln beizulegen und die Einheit unter allen Völkern der Welt zu suchen.