Textlinguistik: Eigenschaften des Textes und die Nominalphrase
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Eigenschaften des Textes und die Nominalphrase
1. Die Eigenschaften des Textes
Es gibt vier fundamentale Prinzipien, die sich wie folgt darstellen:
- Angemessenheit (Adequacy)
- Kohärenz (Konsistenz)
- Kohäsion (Zusammenhalt)
- Korrektheit (Sprachrichtigkeit)
2.1. Textuelle Angemessenheit
Dies ist die Anpassung des Textes an die kommunikative Situation. Ein angemessener Text erfüllt die Bedürfnisse der Mitteilung des Senders (Emittenten) und die Interpretationsstrategien des Empfängers (Rezeptors).
2.2. Textuelle Kohärenz
Die Kohärenz sorgt dafür, dass der Text so aufgebaut ist, dass die Übertragung der Bedeutung sichergestellt ist. Er muss zwei Bedingungen erfüllen:
- Der Textinhalt artikuliert sich aus der inneren Struktur (Abschnitte, Kapitel, Titel...).
- Der Text muss informativ konsistent sein.
2.3. Kohäsion
Kohäsion bezieht sich auf die Idee, dass ein Text aus gut vernetzten und wohlgeformten Sätzen besteht. Diese Eigenschaft des Textes bezieht sich eher auf die grammatikalischen Aspekte.
2. Konnektoren und Diskursmarker
Konnektoren sind sprachliche Einheiten, die Sätze oder Teile des Textes organisieren. Sie fungieren als Text- und Satzorganisatoren.
Die Deixis bezieht sich auf das, was wir sagen; Deiktika sind sprachliche Einheiten, die als Indikatoren für die Anwesenheit der Kommunikationspartner dienen.
3. Nomen (Substantive)
Nominalphrasen sind Gruppen von Wörtern, die sich um ein Nomen organisieren.
4. Arten von Nomen
- Konkrete oder abstrakte Nomen: Konkrete Nomen können durch die Sinne wahrgenommen werden (Computer, Stuhl...), während abstrakte Nomen nicht durch die Sinne fassbar sind (Berechnung, Loyalität...).
- Gattungsnamen (Appellativa) und Eigennamen: Eigennamen benennen einzigartige Individuen oder Objekte (Maria, Everest...).
- Zählbare Nomen: Diese können gezählt werden (Katze, Hund...).
- Nicht zählbare Nomen (Stoffnamen): Diese können nicht gezählt werden (Tabak, Mehl...).
- Kollektiva: Benennen Vereinigungen oder Gruppen (Menge, Gruppierung...).
- Deverbalia: Von Verben abgeleitete Nomen (Ablehnung, Zerstörung...).
5. Pronominale Determinanten
Dies sind die Determinanten: Artikel, Possessiva, Quantoren und Demonstrativpronomen.
5.1. Artikel
Unbestimmte Artikel führen neue Informationen ein. Bestimmte Artikel beziehen sich auf Informationen, die bereits in der Sprache definiert wurden. Das Katalanische hat in der Regel kein Neutrum (Beispiele: el, la, los, las, sa, ses, sos, ton).
5.2. Demonstrativa
Demonstrativpronomen zeigen Nähe und Distanz an (dieser, jener, der da / aqueix).
5.3. Quantoren
Quantoren geben die Anzahl oder Menge an:
- Numerale: Kardinalzahlen (geben die genaue Menge an), Ordinalzahlen (geben die Reihenfolge oder Situation an) und Partitiva (drücken einen Teil einer zählbaren Menge aus).
- Quantitativa: Geben die Menge an (viel, sehr viel, ein wenig...).
- Indefinita: Geben die Existenz von etwas oder eine unbestimmte Menge innerhalb einer Klasse an (z. B. ein paar Freunde).
5.4. Possessiva
Possessivpronomen koexistieren mit dem Artikel und können dem Nomen vorangestellt oder nachgestellt werden (mein, meine, unsere, deine...).
6. Ergänzungen der Nominalphrase
Ergänzungen können Adjektivphrasen, Präpositional- oder Relativsätze sein. Sie folgen meist einer vorgegebenen Reihenfolge vor den Präpositional-Syntagmen.
7. Deverbalia: Nomen oder Nominalphrasen mit Prädikativen
Deverbalia sind von Verben abgeleitete Nomen. Ein übermäßiger Gebrauch von Nominalisierungen (Nominalstil) führt zu einem abstrakten und schwerfälligen Stil, der unserer Sprache fremd ist.
8. Adjektive in der Nominalphrase
Die Adjektivphrase ist eine der Arten von Ergänzungen, die eine Nominalphrase erweitern.
8.1. Die Position des Adjektivs
Die normale Position des Adjektivs ist hinter dem Nomen. Einige Adjektive können eine subjektive oder wertende Funktion haben; diese können vor dem Nomen stehen. Bei einigen Adjektiven ändert sich die Bedeutung je nachdem, welche Position dem Adjektiv verliehen wird.