Theaterformen im frühen 20. Jahrhundert
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Arten von Theater im frühen 20. Jahrhundert
Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts triumphierten die theatralischen Tendenzen des späten neunzehnten Jahrhunderts. Das neoromantische Drama von Echegaray und das realistische Theater von Galdós genossen große Unterstützung in der Bevölkerung und triumphierten über eine Erneuerung durch neue Autoren.
Das sogenannte kommerzielle Theater hatte die Bourgeoisie als loyales Publikum und wurde ohne größere Ablenkung konsumiert. Das bedeutet, die Autoren dieser Art von Theater thematisierten keine tiefgreifenden moralischen Konflikte, sondern präsentierten eher freundliche Argumente für die elegante Mittelschicht der Jahrhundertwende. Das Publikum zeigte eine Vorliebe für Sittenstücke, die durch die hohe Komödie oder die Farce (Madrid und Andalusien) vertreten wurden. Auch entwickelte sich in dieser Zeit ein Trend zum ausweichenden poetischen Drama, dessen Handlung völlig von zeitgenössischen Belangen losgelöst war.
Im Gegensatz zu diesen Mehrheitstrends gab es eine Art innovatives und daher minderheitliches Theater. Sein Ziel war es, die Vulgarität des kommerziellen Theaters zu vermeiden.
Innovative Strömungen und ihre Herausforderungen
Autoren wie Azorín, Unamuno und Valle-Inclán arbeiteten daran, die Landschaft des spanischen Theaters durch symbolische oder begriffliche Argumente, die mit metaphorischen Elementen geladen waren, zu verändern. Der Einfluss dieser neuen Trends war jedoch fast vernachlässigbar, da die Öffentlichkeit weiterhin das Theater für die Massen bevorzugte. Zudem bemühten sich die Theaterleiter um unmittelbaren wirtschaftlichen Nutzen durch die Auswahl ihrer Stücke, und es ist klar, dass das innovative Theater des frühen zwanzigsten Jahrhunderts kein großes Publikum anzog. Die Zuschauer waren an die Tragödien von Echegaray gewöhnt und hätten eine Ausbildung benötigt, um die neuen Perspektiven zu verstehen.
Charaktere
- Don Gay: Er ist ein Klient der Bibliothek Zarathustra. Er ist etwas schwierig, reist viel und kennt sich im Ausland aus, äußert sich jedoch abfällig über die Länder, die er bereist, ohne dabei Substanz zu zeigen.
- Don Filiberto: Er ist der Herausgeber von El Popular. Er wirkt scheinbar sympathisch, ist aber ebenso erdrückend wie seine Herren. Er engagiert sich für nichts und niemanden und liebt es, geschmeichelt zu werden.