Theorien und Instrumente der Motivation am Arbeitsplatz
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Motivation: Motivation ist die Prädisposition, den Job so gut wie möglich zu erledigen, damit die persönlichen Ziele mit den Zielen der Organisation übereinstimmen. Hierbei werden klassische Theorien wie die von Maslow und die X-Theorie betrachtet.
Abraham Maslow: Die Bedürfnishierarchie
Nach Abraham Maslow ist der entscheidende Faktor zur Ermittlung der individuellen Motivation ein unbefriedigtes Bedürfnis. Für seine Studie klassifizierte er die menschlichen Bedürfnisse in fünf Kategorien innerhalb einer Pyramide, die von unten nach oben befriedigt werden:
- Selbstverwirklichung
- Wertschätzung
- Soziale Bedürfnisse
- Sicherheit
- Physiologische Bedürfnisse
Laut Maslow muss ein Bedürfnis der unteren Ebene erfüllt sein, damit ein höheres Bedürfnis aktiv wird und Motivation provoziert. Er schuf damit eine klare Hierarchie der Bedürfnisse.
Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie
Die Theorie der Motivation und Hygiene am Arbeitsplatz wurde 1959 von Frederick Herzberg formuliert. Sie entstand aus einer Untersuchung mit rund 200 US-amerikanischen Managern. Er stellte ihnen zwei Fragen: In welchen Situationen fühlten sie sich bei der Arbeit besonders gut und in welchen besonders schlecht? Er beobachtete, dass sich fast alle in bestimmten Situationen einig waren, und unterteilte die Faktoren der Arbeitsumgebung in zwei Gruppen:
- a) Hygienefaktoren: Dies sind wesentliche Faktoren, damit sich Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen. Das Unternehmen sollte danach streben, dass diese Bedingungen erfüllt sind, da sich die Arbeitnehmer sonst unwohl fühlen und keine richtige Leistung erbringen.
- b) Motivierende Faktoren: Umstände, die dazu führen, dass sich Mitarbeiter willkommen fühlen (intrinsische Belohnungen). Nach Herzberg motivieren Hygienefaktoren nicht direkt, sind aber wesentlich, damit der Arbeitnehmer nicht entmutigt wird.
Instrumente der Motivation
Unternehmen sind daran interessiert, dass ihre Arbeitskräfte motiviert sind, weshalb verschiedene Techniken empfohlen werden. Sehen wir uns die üblichen Werkzeuge an:
- a) Geld: Es wurde oft gedacht, dass dies am besten motiviert. Kurzfristig mag das stimmen, aber sobald eine Gehaltserhöhung stattgefunden hat, gewöhnt sich der Arbeitnehmer an sein neues Gehalt und fühlt sich nicht mehr besonders motiviert.
- b) Beförderung: Der Aufstieg in eine höhere Kategorie entspricht einer Belohnung für die Arbeit und erfüllt berufliche Bestrebungen. Für viele ist dies ein wichtiges Element, das Führungskräfte berücksichtigen sollten.
- c) Aufgabenbereicherung: Interessante und abwechslungsreiche Aufgaben bieten in der Regel sehr gute Ergebnisse und sorgen dafür, dass die Belegschaft gerne arbeitet.
- d) Anerkennung der Arbeit: Manchmal hat eine einfache Geste der Gratulation für eine gut erledigte Arbeit stärkere motivationale Effekte als andere, teurere Maßnahmen.