Theorien zum Ursprung der menschlichen Sprache
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Die emotivistische Theorie
Die emotivistische Theorie argumentiert, dass die menschliche Sprache aus der natürlichen Sprache entstanden ist, d. h. aus Gesten oder spontanen Ausrufen und der instinktiven tierischen Natur, mit denen Emotionen und subjektive Aspekte primär und direkt zum Ausdruck gebracht werden sollen.
Zunächst soll die Kommunikation durch natürliche Symptome auftreten:
- Interjektionen
- Rufe
- Schreie
Diese sind normal für alle Hominiden, mit denen sie ihre Gefühle und Bedürfnisse zum Ausdruck bringen. Diese erste Phase wird als expressiv bezeichnet. Aus diesen expressiven Elementen entstand durch die Notwendigkeit eines gemeinsamen Codes die artikulierte, konventionelle und ganz symbolische Sprache. Diese zweite Phase wird als beeindruckende Phase bezeichnet; in diesem Fall können Emotionen geteilt werden, um beim Hörer einen Eindruck zu hinterlassen. Es bleibt unklar, wie dieser qualitative Sprung zwischen den Spracharten geschah; es muss eine plötzlich aufgetretene Eigenschaft gewesen sein.
Die imitative Theorie
Die imitative Theorie besagt, dass der Ursprung der Sprache in der Tendenz liegt, menschliche Klänge und Geräusche der Natur zu imitieren. Dies geschieht durch zwei verschiedene Prozesse, wie z. B. die Verwendung von Lautmalerei (Onomatopoesie: ras, bang, wow, uf, hach ...). In diesem Moment entsteht das Bewusstsein, das sprachliche Ausdrücke mit Phänomenen der Wirklichkeit und Ereignissen verknüpft, die das gleiche Geräusch erzeugen.
Es beginnt eine allmähliche Koordinierung der Lautproduktion mit allen Empfindungen und Wahrnehmungen, auch wenn diese still sind. Dieser Zusammenhang zwischen sprachlichem Ausdruck und dem repräsentierten Phänomen beginnt rein willkürlich und konventionell zu werden. Dies markiert den Anfang der menschlichen Sprache, die in der Lage ist, die gesamte Erfahrung zu repräsentieren.
Die instrumentalistische Theorie
Die instrumentalistische Theorie besagt, dass der Ursprung der Sprache in der komplexen produktiven Tätigkeit (Arbeit) liegt, die Hominiden entwickelten. Oft ist es bei der Arbeit notwendig, die Aktivitäten verschiedener Personen zu koordinieren oder gemeinsame Anstrengungen zu bündeln (z. B. einen Stein heben) oder Aufgaben zu verteilen, um ein identisches Ziel zu verfolgen.
Dazu gehören beispielsweise die Jagd auf ein großes Tier oder das Löschen eines Brandes. Ein typisches Beispiel für dieses Verhalten ist das charakteristische Kommando „Eins, zwei und drei!“. Ohne solche Ressourcen hätten unsere Vorfahren kaum ein Mammut in eine vorbereitete Falle treiben können, in die es möglicherweise gestürzt ist. Dieses Beispiel kann auf alle Arten komplexen sozialen Verhaltens von Hominiden verallgemeinert werden. In dieser Theorie gibt es keinen Übergang von natürlichen Zeichen zu konventionellen; das Symbol erscheint direkt.