Tracheophyta: Gefäßpflanzen, Farne, Gymnospermen & Angiospermen

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Die Tracheophyta (Gefäßpflanzen)

Die Tracheophyta, auch Gefäßpflanzen genannt, zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:

  • Leitgewebe: Sie besitzen spezialisierte Leitbündel (Xylem und Phloem) für den Transport von Wasser und Nährstoffen.
  • Aufbau: Bestehen aus Wurzel, Stamm und Blatt.
  • Ernährung: Autotrophe Lebensweise durch Photosynthese.
  • Gewebetypen: Entwicklung von drei Hauptgewebearten: Leitgewebe, Festigungsgewebe und Abschlussgewebe.
  • Fortpflanzung: Können sich durch Samen vermehren.

Sie werden in verschiedene Klassen unterteilt, darunter Lycopsida, Sphenopsida und Psilopsida.

Farne (Pteridophyta)

  • Es gibt rund 10.000 Arten.
  • Es handelt sich um krautige, rhizombildende Pflanzen.
  • Sie bevorzugen warme, feuchte Umgebungen, insbesondere tropische Wälder.
  • Sie besitzen echte Wurzeln, Stämme und Blätter.
  • Die Blätter verfügen über Adern, eine schützende Epidermis und Spaltöffnungen.
  • Sporen werden in Sporangien produziert, die in Strukturen namens Sori zusammengefasst sind.

Lebenszyklus der Farne

An der Unterseite des Vorkeims (Prothallium) befinden sich Antheridien und Archegonien. Die Antheridien produzieren eine große Anzahl begeißelter männlicher Gameten, die sich im Wasser bewegen. Sie werden durch Hormone, die von den weiblichen Gametangien ausgeschieden werden, zu den Archegonien gelockt. Nach dem Eindringen in den Hals des Archegoniums befruchten sie die Eizelle. Dies führt zur Bildung einer einfachen, aus haploiden Zellen bestehenden Struktur, dem Vorkeim.

Bedeutung und Anpassung

Farne finden Verwendung in der pharmazeutischen Industrie (z. B. als Entwurmungsmittel), als stärkehaltige Nahrungsmittel und als Zierpflanzen. Ihre Anpassung zeigt sich in der Bildung zusammengesetzter Blätter (Sporophylle). Zudem besitzen sie ein Rhizom, das horizontal an der Bodenoberfläche wächst, Nährstoffe speichert und faserige Adventivwurzeln bildet.

Gymnospermen (Nacktsamer)

  • Bekannt als Koniferen.
  • Sie bilden keine schützende Fruchtwand um die Samen, daher der Name „nackte Samenpflanzen“.
  • Der Samen enthält einen Embryo, Nährgewebe zur Versorgung und eine schützende Samenschale.
  • Die Blätter gelten als fruchtbar.

Angiospermen (Bedecktsamer)

  • Blütenpflanzen, die Früchte bilden.
  • Sie besitzen Samenanlagen, die sich nach der Befruchtung zu Samen entwickeln, während die Fruchtblätter die Frucht bilden.
  • In einer Blüte können sowohl weibliche als auch männliche Fortpflanzungsorgane vorhanden sein.

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