Transplantationsarten und Autoimmunerkrankungen erklärt

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Arten der Transplantation

Der Begriff autolog (oder autogen) bezeichnet eine Transplantation, bei der Spender und Empfänger ein und dieselbe Person sind. Dies ist vor allem bei Gewebe wie Haut, Knochen, Gefäßen oder Knochenmark gebräuchlich.

Isotransplantate
Spender und Empfänger sind eineiige Zwillinge. Da beide Personen genetisch identisch sind, wird das Problem der Abstoßung vollständig vermieden.
Allogene Transplantate (Homografts)
Spender und Empfänger gehören der gleichen Art an, sind aber nicht genetisch identisch. Dies ist die häufigste Form der Transplantation von Zellen, Gewebe und Organen zwischen Menschen.
Xenotransplantation (Heterotransplantate)
Spender und Empfänger gehören verschiedenen Arten an. Ein Beispiel ist der Einsatz von Herzklappen vom Schwein beim Menschen.
Orthotopische Transplantation
Das kranke Organ des Patienten wird entfernt und durch das Spenderorgan ersetzt, welches die normale anatomische Lage einnimmt.
Heterotope Transplantation
Das neue Organ wird an einem anderen Ort als dem ursprünglichen platziert, während das inaktive, kranke Organ oft im Körper verbleibt. Dies ist häufig bei Nierentransplantationen der Fall.

Autoimmunerkrankungen: Ursachen und Mechanismen

Eine Autoimmunerkrankung ist durch eine Fehlfunktion des Immunsystems gekennzeichnet, bei der körpereigene Strukturen angegriffen werden, anstatt sie zu schützen. Das Immunsystem reagiert übertrieben auf Stoffe und Gewebe, die normalerweise zum Körper gehören.

Mögliche Ursachen

  • Genetische Veranlagung: Mutationen, die die Proteinkodierung oder Immunzellen betreffen.
  • Umweltfaktoren: Einfluss von Mikroorganismen (Viren, Bakterien) und bestimmten Medikamenten.
  • Lebensstil: Eine unausgewogene Ernährung und die Belastung durch Zusatzstoffe werden in der Naturheilkunde als mögliche Faktoren für den Anstieg dieser Krankheiten diskutiert.

Biologische Barrieren des Körpers

Der Körper schützt sich durch verschiedene Barrieren vor Krankheitserregern:

  • Haut: Die Mikroflora und ein niedriger pH-Wert durch Fettsäuren wirken als Schutzschild.
  • Magen: Die „Magensäurefalle“ (HCl, pH=1) dient als Barriere, wobei diese bei Neugeborenen (pH=6) noch nicht voll entwickelt ist.
  • Schleimhäute: Enzyme wie Lysozym in Tränenflüssigkeit zerstören bakterielle Strukturen.
  • Atemwege: Zilien (Flimmerhärchen) transportieren Fremdkörper mit einer Geschwindigkeit von 3 cm pro Sekunde nach außen.

Phasen einer Infektionskrankheit

  1. Inkubationszeit: Zeit zwischen dem Eindringen des Erregers und dem Beginn der Symptome.
  2. Entwicklungsphase: Auftreten der charakteristischen Symptome.
  3. Genesung: Der Körper besiegt die Krankheit und erholt sich.

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