Alles über Wasser: Eigenschaften, Kreislauf und Arten
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Eigenschaften und Zustandsformen von Wasser
Wasser ist in der Regel flüssig, kann aber auch gasförmig oder fest sein.
- Flüssig: Regen, Meere, Flüsse.
- Fest: Schnee, Eis, Hagel.
- Gasförmig: Wasserdampf.
Man kann feststellen, dass sich Wasser mühelos verändert: Um von flüssigem Wasser zu Dampf zu gelangen, muss man es erhitzen. Um es in Eis zu verwandeln, muss man es kühlen, wobei sich das Volumen vergrößert. In der Natur ist fast immer die gleiche Menge an Wasser vorhanden, da es sich in einer Kreisbahn bewegt, die Wasserkreislauf genannt wird.
Geologische Bedeutung des Wassers
Wasser ist ein sehr wichtiger geologischer Faktor. Entlang der Erdoberfläche transportiert es Felsen und Steine, die durch chemische Einwirkung und Reibung von anderen Materialien abgelöst wurden. Diese Gewässer fließen durch Rillen herab, die zu Rinnen und Schluchten anwachsen. Während das Wasser seinen Lauf nimmt, transportiert es Materialien, wobei die schwersten am Boden abgelagert werden. Die Sedimentation dieser Felsen und Steine bringt eine Reihe von geografischen Merkmalen hervor.
Chemische und physikalische Eigenschaften
In der Chemie besteht Wasser aus zwei Gasen: Wasserstoff und Sauerstoff. Die Dichte von Wasser beträgt 1 g/cm³. Sein Gefrierpunkt liegt bei 0 °C und der Siedepunkt bei 100 °C. Bemerkenswert ist, dass Wasser bei 4 °C seine maximale Dichte und das gleiche Volumen erreicht. Diese Besonderheit hat eine große Bedeutung für das Leben von Wassertieren.
Die chemische Wirkung des Wassers hängt von der Art des Bodens ab. Es gibt Stoffe, die sich im Wasser leicht auflösen, wie Gips, Kochsalz und Kalk. Andere, wie Silikate, sind widerstandsfähiger gegen die lösende Wirkung. Diese Lösekraft wird oft durch Stoffe verstärkt, die aus der Atmosphäre kommen, wie Sauerstoff und Kohlendioxid, oder die Produkte der Zersetzung von Tieren und Pflanzen sind.
Verschiedene Arten von Wasser
- Destilliertes Wasser: Wasser, das keine Salze enthält.
- Süßwasser: Wasser, das kein Salz wie Meerwasser enthält, zum Beispiel in Flüssen und Seen.
- Küstengewässer: Gewässer, welche die Küste eines Staates umspülen und unter dessen Gerichtsbarkeit stehen, bis zu einer durch internationale Dekrete festgelegten Grenze.
- Hartes Wasser: Wasser, das viele gelöste Mineralien der Kontinente enthält.
- Abwasser: Wasser, das durch die Kanalisation der Stadt fließt; es stammt aus Haushalten, von Regen oder Abfällen.
- Wasserstoffperoxid: Mit Sauerstoff angereichertes Wasser, das zur Desinfektion von Wunden verwendet wird und Mikroben abtötet.
- Trinkwasser: Wasser, das man trinken kann. Es ist frei von giftigen Substanzen und krankheitserregenden Mikroben. Zur Trinkwasseraufbereitung in Städten wird oft Chlor verwendet, um schädliche Keime zu beseitigen.
- Salzwasser: Wasser, das eine hohe Menge an gelöstem Salz enthält, wie in Meeren und Ozeanen.
- Wildwasser (Oberflächenwasser): Regenwasser, das über die Oberfläche gleitet, ohne ein festes Bett zu bilden. Die geologische Wirkung dieses Wassers ist an Hängen oder erhöhten Flächen ohne Vegetation aus weichem Gestein deutlich sichtbar. In ton- und kalkhaltigen Böden erodiert das Wasser den Boden durch die chemische Wirkung der enthaltenen Substanzen. Kohlensäurehaltiges Wasser löst Kalk oder Lehm und bildet enge Kanäle und Gräben, die durch tiefe Furchen getrennt sind. Diese Rillen bilden eine Landschaft, die als Karrenfeld oder Lenar bezeichnet wird.