Die Überwindung der menschlichen Trennung und Isolation

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Der Einfluss der Gesellschaft auf Geschlecht und Emotionen

Die Gesellschaft beeinträchtigt die Bildung von Geschlecht und Emotionen. Schon in frühester Kindheit machen wir Unterschiede in Bezug auf das Geschlecht. Die Gesellschaft übt einen solchen Druck aus, dass Frauen dazu ermutigt werden, emotionalere Menschen zu sein. Wenn kleine Kinder spielen, werden Mädchen oft dazu angehalten, emotional und sanft zu sein, während Jungen dazu ermutigt werden, aggressiv, gewalttätig und körperlich zu agieren. Diese Rollenbilder werden von beiden Geschlechtern früh verinnerlicht.

Die Quelle der menschlichen Angst: Die Trennung

Die Trennung ist die Quelle der menschlichen Angst und die Erkenntnis der Isolation, in der wir gegenüber anderen Menschen leben. Die Trennung bedeutet ein „Asyl“ ohne jede Möglichkeit der Verbindung mit anderen Menschen. Wer sich getrennt fühlt, empfindet Hilflosigkeit und Qual.

Dies erzeugt Scham und Schuld. Wie in der Geschichte von Adam und Eva, die durch die bloße Tatsache, dass sie als verschiedene Geschlechter getrennt waren, erkannten, dass sie nackt waren, entstehen Scham und Schuld. Sie waren voneinander getrennt, weil ihnen die Fähigkeit fehlte, wahrhaftig zu lieben.

Das Bedürfnis nach Überwindung der Isolation

Das tiefste Bedürfnis des Menschen ist es, die eigene Trennung zu überwinden. Eines der häufigsten Gefühle in der Gesellschaft ist der Wunsch, „gleich“ zu sein und einer Gruppe von Menschen anzugehören, die uns ähnlich sind. Das Bedürfnis, nicht allein zu sein, führt dazu, Differenzen aufzulösen und Teil einer Gemeinschaft zu werden, um der Angst vor der Einsamkeit zu entfliehen.

Routinen und schöpferische Tätigkeit

Der Mensch versucht auf verschiedenen Wegen, die Isolation zu beenden:

  • Soziale Routinen: Viele Menschen suchen die „Union“, indem sie sich einer Gruppe anschließen, in der Gefühle und soziale Aktivitäten vordefiniert sind. Man folgt den gleichen Mustern, den gleichen Wegen und erzielt die gleichen Ergebnisse, um die Trennung zu überdecken.
  • Kreativität: Ein weiterer Weg ist das Schaffen. Künstler, Handwerker oder Maler fühlen sich durch ihre Kunst oder ihr geschaffenes Produkt mit der Welt verbunden. Es ist ein Ventil gegen die Isolation.
  • Orgiastische Zustände: Diese stellen eine weitere Lösung für die Trennung dar. Die Mängel sind jedoch, dass sie nur von begrenzter Dauer sind und das Gefühl hinterlassen, nicht dauerhaft in diesem Zustand verweilen zu können. Dies kann leicht in ein Laster führen (z. B. Alkoholismus, Drogenabhängigkeit oder zwanghafte Sexualität).

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