Umweltfaktoren und Krankheiten: Ein Leitfaden
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Umweltbedingte Körperverletzungen
Ionisierende Strahlung
Ionisierende Strahlung ist eine Energieform, die die Struktur von Materie verändern kann. Sie kann unsere Zellen schädigen und den Gesundheitszustand negativ beeinflussen. Diese Strahlung kann sowohl natürlichen als auch künstlichen Ursprungs sein.
Lärm
Lärm ist ein unerwünschtes Geräusch, das Schlafstörungen, Verhaltensänderungen sowie Gehörverlust verursachen kann.
Temperaturschwankungen
Hohe Temperaturen in Verbindung mit hoher Luftfeuchtigkeit verhindern die Schweißverdunstung und können tödlich sein. Extreme Kälte verursacht ebenfalls gesundheitliche Schäden. Die Sterblichkeit steigt, da bestehende Krankheiten durch extreme Hitze oder Kälte verschlimmert werden.
Chemische Umweltbelastungen
Luftverschmutzung
Menschliche Aktivitäten wie Industrie, Heizung und Verkehr verändern die Zusammensetzung der Luft durch gesundheitsschädliche Verbindungen:
- Kohlenmonoxid: Hochgiftig; beeinträchtigt den Sauerstofftransport im Blut.
- Schwefeldioxid: Verursacht Atembeschwerden und kann tödlich sein.
- Stickoxide: Beeinträchtigen die Lunge und sind giftig.
- Schwebeteilchen: Können fest oder flüssig sein und verursachen Atemwegs- sowie Lungenerkrankungen.
Wasserverschmutzung
Häusliche und industrielle Abwässer enthalten organische, anorganische und biologische Schadstoffe, die gesundheitsschädlich sind.
- Organische Stoffe: Rohabwasser, tierische Abfälle, Pestizide, Fette und Kunststoffe fördern das Wachstum von Mikroorganismen und sind giftig.
- Biologische Stoffe: Hierbei handelt es sich um Mikroorganismen.
Kontamination von Lebensmitteln
Ein Lebensmittel ist verunreinigt, wenn Fremdstoffe vorhanden sind. Der Verzehr kann negative gesundheitliche Auswirkungen haben, da sich Schadstoffe im Körper anreichern und Krankheiten auslösen können.
Grundlagen der Gesundheit
Gesundheit: Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit.
Krankheit: Ein veränderter Gesundheitszustand, der als vorübergehender oder permanenter Verlust körperlicher, psychischer oder sozialer Funktionen definiert werden kann.
Lebensqualität: Grad des Wohlergehens, Glücks und der Zufriedenheit. Sie hängt von der geistigen und körperlichen Gesundheit sowie der Autonomie ab. Ein wichtiger Indikator ist die Lebenserwartung bei der Geburt, insbesondere die Lebenserwartung frei von Behinderungen.
Genetische und angeborene Erkrankungen
Genetische Erkrankungen: Diese beruhen auf Veränderungen im Genom. Der genetische Defekt ist die direkte Ursache der Krankheit (z. B. Down-Syndrom, Hämophilie oder bestimmte Arten von Diabetes).
Angeborene Krankheiten: Diese manifestieren sich bereits bei der Geburt. Viele sind genetisch bedingt, wie etwa das Down-Syndrom.
Krankheitserreger
Ansteckende Krankheiten werden durch Mikroorganismen verursacht: Bakterien, Viren, Pilze und Protozoen. Die meisten Organismen in der Natur sind harmlos, doch Krankheitserreger lösen Infektionen aus:
- Bakterien: Einzellige Organismen ohne Zellkern, die sich im Körper vermehren, Zellen zerstören und Giftstoffe freisetzen (z. B. Cholera durch Wasser).
- Viren: Sie benötigen eine Wirtszelle zur Vermehrung. Die Zerstörung der Wirtszelle führt zur Krankheit (z. B. Grippe durch Kontakt).
- Protozoen: Einzeller mit definiertem Zellkern (z. B. Malaria durch Mückenstiche).
- Pilze: Ein- oder mehrzellige Organismen mit Zellkern. Sie verursachen bei gesunden Menschen selten Krankheiten, befallen aber oft Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. Fußpilz).