Umweltfragen und nachhaltige Entwicklung: Ein Leitfaden
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13) Klimawandel und Treibhauseffekt
Der zunehmende Treibhauseffekt wird durch steigende Emissionen von Treibhausgasen verursacht, die aus der Verbrennung von Kohlenwasserstoffen resultieren. Dies führt zu Tauwetter, das den Meeresspiegel ansteigen lässt und somit Inseln sowie Küstengebiete gefährdet.
14) Kyoto-Protokoll
Das Abkommen verpflichtet die Unterzeichnerstaaten dazu, ihre CO2-Emissionen zu begrenzen oder zu reduzieren.
16) Energieträger
Holz, Kohle und später Erdöl sowie Erdgas.
17) Kernenergie
Sie basiert auf angereichertem Uran als Brennstoff und erzeugt gefährliche, schwer zu behandelnde radioaktive Abfälle, die das Erbgut von Lebewesen schädigen können.
20) Biokraftstoffe
Sie können als Ersatz für fossile Brennstoffe dienen. Die Produktion steht jedoch oft in der Kritik, da Wälder für den Anbau zerstört werden und eine Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion entsteht.
21) Naturkatastrophen
Beispiele sind Tsunamis (Indonesien 2004), Hurrikane (Mitch 1998, Katrina 2005) oder Waldbrände (Galicien 2006). Es wird versucht, diese vorherzusagen und entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
22) Risikofaktoren
Deforestation und die Bebauung von Risikogebieten erhöhen die Gefahr für die Bevölkerung, insbesondere durch die Ansiedlung in minderwertigen Unterkünften.
24) Nachhaltige Entwicklung
Eine Entwicklung, die die aktuellen Bedürfnisse der Menschen befriedigt, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden (definiert 1987).
25) Ziele der Nachhaltigkeit
Erfüllung gegenwärtiger Bedürfnisse durch Förderung wirtschaftlicher Aktivitäten, die Waren für die Weltbevölkerung bereitstellen, während negative Auswirkungen minimiert werden, um die Lebensgrundlagen für kommende Generationen zu sichern.
26) Definition nachhaltiger Entwicklung
Nachhaltige Entwicklung bedeutet, wirtschaftliches Wachstum mit einem Minimum an Umweltverschmutzung zu verbinden, um die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten.
27) Gleichgewicht der Nachhaltigkeit
Es erfordert ein Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Zielen. Dies ist oft schwierig, da die Prioritäten zwischen Individuen, Umwelt und künftigen Generationen häufig in Konflikt stehen.
28) Prinzipien nachhaltiger Entwicklung
- Erhaltung oder Verbesserung des Umweltsystems.
- Ressourcen nicht schneller verbrauchen, als sie sich regenerieren.
- Schadstoffe nur in einem Maße freisetzen, das die Umwelt absorbieren kann.
- Förderung von Recycling und sauberen Technologien.
- Wiederherstellung geschädigter Ökosysteme.
29) Agenda 21
Ein Programm der Vereinten Nationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung. Es beschreibt Maßnahmen auf globaler, nationaler und lokaler Ebene, da nachhaltige Entwicklung ohne bürgerschaftliches Engagement nicht erreichbar ist.
30) Individuelle Verantwortung
Jeder Einzelne sollte über sein Handeln nachdenken, die Folgen für andere berücksichtigen und im Rahmen seiner Möglichkeiten verantwortungsbewusst handeln.