Umweltprobleme und Umweltpolitik in der EU und Spanien
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Das ökonomische Modell und seine Umweltfolgen
Das ökonomische Modell der Welt im 20. Jahrhundert basierte auf der Massenproduktion von Gütern unter Verwendung großer Mengen an Energie, als ob deren Quellen grenzenlos wären. Dies hat große Umweltprobleme verursacht:
Luftverschmutzung: Ursachen und Folgen
A. Ursprung: Sie resultiert aus Emissionen der Industrie, Kraftwerken, dem Verkehr und Hausbrand.
B. Die Folgen sind:
- Erwärmung der Atmosphäre: CO2-Emissionen führen zum Klimawandel.
- Ausdünnung der Ozonschicht: FCKW-Emissionen aus Kühlschränken, Gasen und Aerosolen.
- Saurer Regen: Emissionen von Schwefeloxiden und Stickoxiden aus Zentralheizungen und thermischer Kohleverbrennung, gemischt mit Wasserdampf.
- Luftverschmutzung in Städten: Dämpfe und Gase aus Industrie, Verkehr und Heizung.
Übernutzung und Verschmutzung des Wassers
A. Übernutzung: Die Übernutzung des Süßwassers basiert auf dem übermäßigen Konsum von Wasser über die bestehenden Ressourcen hinaus.
B. Folgen: Dies führt zu einem Rückgang des Abflussniveaus von Flüssen, Seen und Sümpfen.
C. Wasserverschmutzung:
- Süßwasser: Einleitungen aus unbehandelten landwirtschaftlichen Tätigkeiten sowie industriellen und städtischen Abfällen.
- Salzwasser: Kommunale Abfälle, Emissionen von Schiffen und Ölunfälle.
Entwaldung und Bodenveränderung
A. Abholzung: Der Verlust der Vegetationsdecke.
B. Ursachen: Massive Verbrennungen oder die Abholzung für Holz oder Landgewinnung.
C. Folgen: Dadurch erhöhen sich die CO2-Emissionen in die Atmosphäre.
D. Ausmaß: Tropische Wälder haben seit 1950 die Hälfte ihrer Masse verloren.
Umbau des Bodens
A. Status: Ein Viertel des Bodens der Erde hat Erosion und Verschmutzung erfahren.
B. Quellen: Erosion durch Abholzung und unangemessene landwirtschaftliche Praktiken sowie Entwaldung. Hinzu kommen chemische Einleitungen aus der Landwirtschaft, Industrie und städtische Abfälle.
Rückgang der biologischen Vielfalt
A. Biologische Vielfalt: Eine Gruppe von Lebewesen, sowohl Tiere als auch Pflanzen, die auf der Erde leben.
B. Historie: Seit dem 17. Jahrhundert sind Tausende von Tier- und Pflanzenarten verschwunden.
C. Aktuelle Lage: Heute sind 11.000 Arten vom Aussterben bedroht.
Lösungen für die globalen Probleme
A. Globalität: Diese Probleme sind globaler Natur.
B. Nachhaltigkeit: Experten schlagen eine nachhaltige Entwicklung vor.
C. Wichtige Schritte: Erzeugung natürlicher pflanzlicher Produkte, internationale Umweltgesetze und Umweltkonferenzen.
Umweltprobleme und die Politik der EU
A. Probleme: Luftverschmutzung in Industriegebieten und Städten, Verschmutzung von Flüssen und Küsten, Entwaldung, Bodenverschmutzung und Erosion sowie die Generierung großer Mengen an festen Siedlungsabfällen.
Die EU-Umweltpolitik
- Schutz von Naturräumen: Jeder Staat reicht eine Liste von Orten ein, die von der Europäischen Kommission genehmigt werden.
- Prophylaxe: Die Umweltaspekte müssen in allen Politikbereichen der EU berücksichtigt werden; Umweltverträglichkeitsstudien sind vor der Genehmigung von Projekten verpflichtend.
- Gemeinschaftliche Umweltnormen: Diese verpflichten alle Mitgliedstaaten unter Androhung von Sanktionen bei Nichteinhaltung.
- Europäische Fonds: Bestimmt zur Verbesserung der Umweltpolitik.
Umweltprobleme und Umweltpolitik in Spanien
Wirtschaftliche und ökologische Aktivitäten
- A. Landwirtschaftliche Aktivitäten: Führen zu Verschmutzung, Wasserübernutzung und Entwaldung.
- B. Industrielle Energieaktivitäten: Vor allem die chemische Industrie produziert erhebliche Luft-, Wasser- und Bodenverschmutzung.
- C. Tertiärer Sektor: Urbanisierung, Abfälle etc.
- D. Städtische Aktivitäten: Belastung der Atmosphäre und Lärm. Die negativen Auswirkungen steigen mit der Größe der Städte.
Hauptprobleme in Spanien
Spanien leidet unter denselben ökologischen Problemen wie andere EU-Länder:
- A. Luftverschmutzung: Besonders in Industriegebieten im Süden.
- B. Wasserübernutzung: Vor allem auf der Halbinsel.
- C. Bodenstörung: In der Levante und im Süden der Halbinsel.
- D. Abfallaufkommen: In Stadtkernen und im Mittelmeer-Tourismus an den Küsten.
Umweltpolitik in Spanien
Diese wird durch die EU und das 1996 erstellte Umweltministerium bestimmt: Schutz von Naturräumen, Prävention und Umweltstandards.
Umweltprobleme in Kantabrien
- A. Veränderung der Landschaft: Durch Bergbau.
- B. Abholzung: Zur Gewinnung von Weideland.
- C. Substitution: Ersatz heimischer Pflanzenarten.
- D. Wasserverschmutzung: Durch industrielle Abwassereinleitungen.
- E. Beeinträchtigung der Küste: Durch städtische und touristische Nutzung.
- F. Luftverunreinigung: Durch die chemische Industrie.
- G. Erosion: Infolge von Entwaldung.