Unternehmenskommunikation und Organisationsstrukturen

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C-Kommunikation: Medien und Barrieren

Kommunikation ist eines der immateriellen Elemente mit dem größten Einfluss auf die Wirksamkeit einer Organisation.

Mündliche Kommunikation

Sie ermöglicht einen schnellen Austausch mit sofortiger Reaktion. Der Nachteil ist das Fehlen von Beweisen zu den besprochenen Themen, was das Engagement verringern kann. Durch non-verbale Kommunikation (Gestik, Ausdruck, Haltung) wird der Informationsfluss oft verbessert, kann jedoch vom Sender nicht immer kontrolliert werden.

Schriftliche Kommunikation

Sie nutzt eine Vielzahl von Medien wie Briefe oder Notizen. Der Hauptvorteil ist die Dokumentation des Inhalts, was das Engagement der Beteiligten stärkt. Der größte Nachteil ist der Zeitaufwand für das Verfassen und Lesen von Nachrichten.

Kommunikationsrichtungen

  • Absteigend: Nachrichten werden von Vorgesetzten an untergeordnete Ebenen gerichtet.
  • Aufsteigend: Kommunikation von den unteren Ebenen nach oben.
  • Seitlich: Austausch zwischen Personen auf der gleichen hierarchischen Ebene.

Barrieren und Störungen in der Kommunikation

  1. Mangelndes Zuhören: Fehlende Empathie gegenüber dem Sprecher.
  2. Übermaß an Informationen: Eine Informationsüberlastung verhindert die Aufnahme der wesentlichen Daten.
  3. Selektive Wahrnehmung: Menschen projizieren ihre Wünsche auf die Kommunikation und hören nur das, was sie hören wollen.
  4. Voreingenommene Einstellung: Entscheidungen werden bereits im Voraus getroffen oder eine bestimmte Veranlagung verhindert den objektiven Austausch.
  5. Schlechte Zeitwahl: Es ist entscheidend, den richtigen Zeitpunkt für die Kommunikation zu wählen.

D-Informelle Organisation

Diese alternative Organisationsform entsteht außerhalb der festgelegten Pläne des Managements. Sie wird manchmal bewusst genutzt, um Daten auszutauschen, und ist idealerweise mit der formalen Organisation abgestimmt.

A-Die formale Organisation: Linie und Staff

Die Organisation ist eine komplexe Tätigkeit, die viele Entscheidungen erfordert, beeinflusst durch Unternehmenseigenschaften, Machtverhältnisse und die Unternehmenskultur.

Struktur der formalen Organisation

Sie umfasst hierarchische Ebenen, Positionen und Funktionen, die offiziell von der strategischen Führungsebene festgelegt wurden.

Linienorganisation

Die Linie führt die typischen Aktivitäten des Unternehmens aus. Sie folgt dem Prinzip der Einheit der Auftragserteilung (jede Person erhält Anweisungen von nur einem Vorgesetzten). Jeder Vorgesetzte kontrolliert eine bestimmte Anzahl an Mitarbeitern (Management-Amplitude oder Leitungsspanne).

Staff-Organisation

Hierbei handelt es sich um Personen oder Abteilungen, die nicht direkt an der operativen Tätigkeit beteiligt sind. Sie beraten, unterstützen und führen spezielle Funktionen aus, um die Fachabteilungen zu entlasten.

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