Vegetationszonen und Landschaften: Ein Überblick

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Landschaft: Meeresklima

Die euro-sibirische floristische Region ist durch drei Hauptvegetationsformen gekennzeichnet:

  • Laubwald: Bestehend aus immergrünen Bäumen wie Buche (kälteresistent, feuchtigkeitsliebend, Hartholz), Eiche (hitzeempfindlich, langsam wachsendes Hartholz) und Kastanie. In der Übergangszone erscheint der maredescente Wald (Laubwald, der die Blätter bis zum neuen Austrieb behält) mit Zerreiche und Gall-Eiche. Aktuell wurden Gebiete mit Pinien und Eukalyptus aufgeforstet, was jedoch zur Versauerung und Bodendegradation führt.
  • Heide: Ein dichtes Dickicht aus Heidekraut, Ginster und Besen.
  • Wiesen: Krautige Vegetation, die große Flächen einnimmt.

Landschaft: Mediterranes Klima

Die mediterrane florale Region ist an Sommertrockenheit angepasst:

  • Immergrüner Wald: Bestehend aus mittelgroßen, immergrünen Bäumen. Hervorzuheben sind die Steineiche (wichtigste Art, trockenheitsresistent, anpassungsfähig, hartes Holz), die Korkeiche (benötigt milde Winter, Bodenfeuchte und Silizium, Hartholz) und die Kiefer (sekundäre Art, angepasst an extreme Bedingungen und unterschiedliche Böden). Zum Schutz des Waldes wurde ein System von Weiden entwickelt.
  • Buschland: Ergebnis menschlicher Eingriffe in den Wald. Es unterteilt sich in:
    • Macchia: Dichtes Gebüsch (Zistrose, Heidekraut, Ginster, Mastixstrauch).
    • Garrigue: Niedrige Vegetation (Thymian, Rosmarin, Lavendel).
    • Steppe: Niedriges Gras (Zwergpalme, Thymian, Spargel, Espartogras).

Uferlandschaft

Die ständige Anwesenheit von Wasser ermöglicht das Leben spezifischer Arten, die in parallelen Bändern zum Wasserlauf angeordnet sind. Typische Arten sind Erle, Weide, Pappel und Esche. Es handelt sich um schnell wachsende Arten mit hellem Holz.

Berglandschaft

Die Vegetation in den Bergen variiert je nach Höhe und Ausrichtung. Die Abfolge umfasst Wald, Gebüsch, Wiesen und Felsvegetation. Man unterscheidet zwei Typen:

1. Alpine Gebirge (z. B. Pyrenäen)

Hier gibt es vier Vegetationsstufen:

  • Basisebene: Bis 1200 m (Eichen).
  • Subalpine Stufe: 1200 bis 2400 m (Koniferen).
  • Alpine Stufe: 2400 bis 3000 m (Grünland).
  • Nivalstufe: Über 3000 m (kaum Vegetation).

2. Peninsulare Berge

Hier fehlt die subalpine Stufe. Es gibt die Basisebene (klimatypischer Wald), die supraforestale Stufe (kleine Büsche) und die Gipfelregion (Gras oder Strauch).

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