Volleyball Grundlagen: Regeln, Techniken und Taktik
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Volleyball: Grundlagen und Spielablauf
Basic: Volleyball ist eine Mannschaftssportart, die sowohl drinnen als auch draußen gespielt werden kann. Das Spiel: Der Ball wird durch den Aufschlag (Service) ins Spiel gebracht. Dieser muss über das Netz, zwischen den Antennen hindurch, in das gegnerische Feld gelangen. Nach dem Aufschlag darf jede Mannschaft den Ball maximal dreimal berühren. Der erste Kontakt wird meist mit den Unterarmen zur Annahme ausgeführt, um den Ball zum Zuspieler (Setter) zu passen. Der zweite Kontakt ist das Zuspiel, in der Regel ein Pritschen (Pass mit den Fingern), und der dritte Kontakt ist der Angriffsschlag.
Regeln für Ballberührungen und Punkte
Es gilt als Foul, wenn ein Team vier Berührungen ausführt. Falls der Ball jedoch zuerst den Block berührt, sind danach weiterhin drei Treffer erlaubt. In diesem System kann nur die aufschlagende Mannschaft punkten. Wenn ein Punkt erzielt wird, ohne dass man das Aufschlagrecht hatte, kommt es zu einem Wechsel des Aufschlags (Change-of-Service). Punkte werden vergeben, wenn der Ball den Boden der gegnerischen Mannschaft berührt oder die gegnerische Mannschaft einen Fehler begeht.
Satzgewinn und Siegbedingungen
Ein Team gewinnt das Spiel, wenn es drei Sätze für sich entscheidet (Best-of-Five). Ein Satz gilt als gewonnen, wenn 15 Punkte erreicht werden und mindestens zwei Punkte Vorsprung zur gegnerischen Mannschaft bestehen. Andernfalls wird weitergespielt, bis ein Team mit zwei Punkten führt, jedoch nur bis maximal 17 Punkte.
Rotation und Grundpositionen
Rotation: Vor Beginn jedes Satzes müssen beide Teams die Rotationsfolge festlegen. Grundpositionen: Für eine maximale Leistung bei der Ausführung technischer Bewegungen ist eine stabile Grundposition unerlässlich, da diese den erfolgreichen Abschluss der Aktion ermöglicht.
Die mittlere Grundposition
Dies ist die häufigste Stellung. Ihre Merkmale lassen sich wie folgt zusammenfassen:
- Die Füße stehen leicht über Schulterbreite auseinander.
- Je nach Feldposition steht ein Fuß leicht vor dem anderen.
Techniken: Pritschen und Zuspiel
Pass mit den Fingern (Pritschen): Das Pritschen ist eine der Grundlagen des Volleyballs. Unter den verschiedenen Möglichkeiten unterscheidet man:
- Den Pass nach vorne.
- Den Pass über den Kopf nach hinten (hierbei liegt der Unterschied in der Körperhaltung und der Flugbahn des Balls).
- Den seitlichen Pass (der Ball wird seitlich getroffen).
- Den Pass im Sprung (dieser wird direkt in der Luft ausgeführt).
Der Zuspieler und das Baggern
Der Zuspieler (Setter): Die Rolle dieses Spielers ist im Volleyball von entscheidender Bedeutung, da er für die Verteilung des Spiels verantwortlich ist. Pass mit den Unterarmen (Baggern): Diese Technik wird verwendet, um den Ball anzunehmen und zum Zuspieler weiterzuleiten. Dieser Pass ist besonders wichtig, um einen Aufschlag oder einen Angriffsschlag der gegnerischen Mannschaft abzuwehren.
Angriffsschlag und Blocktechnik
Der Angriffsschlag: Dies ist das komplexeste Element im Volleyball. Er erfordert sowohl taktisches Geschick in der Luft als auch technische Präzision. Der Schlag muss kraftvoll sein und in Bereiche gezielt werden, die den Gegner vor Probleme stellen. Bei dieser Aktion unterscheidet man vier Phasen: Anlauf, Absprung, Schlag und Landung. Block: Am Netz können die Arme über die Netzkante gestreckt werden, um einen offensiven Block zu bilden (obwohl der Block primär als Verteidigungselement gilt).