Wasserressourcen, Naturgefahren und Umweltpolitik
Eingeordnet in Geologie
Geschrieben am in
mit einer Größe von 5,03 KB
1.3 Wasser als Ressource
1.3.1 Nutzung der Wasserressourcen:
- Verbraucher: Bewässerung (80 %), wirtschaftliche Nutzung und Haushaltsgebrauch in Kommunen. Der Wasserverbrauch stieg zuletzt auf 160 l/Einw./Tag.
- Nicht-konsumtive Nutzung: Fischerei, Aquakultur, Schifffahrt usw.
1.3.2 Der Wasserhaushalt
Die Wasserressourcen stammen hauptsächlich aus Regen und Aquiferen. Von der Gesamtmenge bleiben nur 32 % übrig, wovon weniger als die Hälfte genutzt wird.
Probleme des Wasserdefizits:
- Ungleiche Verteilung: Es gibt große Unregelmäßigkeiten. Überschussbecken befinden sich im Norden (Duero), während das Mittelmeerbecken und der Ebro arm an Ressourcen sind.
- Ungleiche Nachfrage: Der Bedarf konzentriert sich auf den Mittelmeerraum.
- Stauseen: Zu wenig Wasser vorhanden oder Verluste treten auf.
1.3.3 Wasserbau
Maßnahmen zur Regulierung der Ressourcen und Verbesserung der Qualität:
a) Regulierung der Ressourcen:
- Flüsse: Sammelbehälter, Vertriebswege, Umleitungen.
- Sonstige hydrologische Ressourcen: Seen in den Pyrenäen zur Stromerzeugung.
- Grundwasser und Meerwasser (Entsalzungstechnik).
b) Verbesserung der Qualität: Wasseraufbereitungs- und Kläranlagen.
1.3.4 Wasserpolitik und ihre Ziele
Die Politik verfolgt zwei Ziele:
- Regulierung: Entspricht dem Wassergesetz (Water Act).
- Verwaltung: Erfolgt durch hydrologische Planung.
Der Nationale Hydrologische Plan zielt darauf ab:
- Autarkie in der Wasserentsorgung zu erreichen.
- Gute Wasserqualität zu gewährleisten.
- Überschwemmungen und Dürren zu verhindern.
- Forschung und technologische Innovation zu fördern.
2. Natürliche Risiken
Naturgefahren bedrohen das menschliche Leben durch katastrophale Folgen.
2.1 Geologische Risiken
- Erdbeben: Erdstöße aufgrund der Lage der Halbinsel zwischen der afrikanischen und eurasischen Platte.
- Vulkanische Ausbrüche: Lage auf den Inseln El Hierro, La Palma, Teneriffa und Lanzarote.
- Hangbewegungen: Schnelle Verlagerungen großer Landmassen durch Quellen.
- Erdrutsche.
2.2 Klimatische Risiken
- Überschwemmungen: Starkregen in kurzer Zeit.
- Dürren: Temporäre und langanhaltende Niederschlagsdefizite.
2.3 Maßnahmen gegen Naturgefahren
- Infrastruktur (Entwässerung, Aufforstung).
- Präventions- und Überwachungssysteme.
- Notfallschutz für die Bevölkerung.
- Risikoprävention durch Regeln.
Der Einfluss des Menschen auf die Umwelt
1. Umweltprobleme und Politik
Negative Einflüsse sind Überfischung, Verschmutzung und Zerstörung.
- Internationale Abkommen: Einhaltung von Verpflichtungen.
- EU-Umweltpolitik: Nachhaltige Entwicklung, Prävention, Anpassung und Erhalt des Naturerbes.
- Politik des Umweltministeriums.
2. Die größten Umweltprobleme
2.1 Veränderung des Reliefs
Bergbau und Bauwesen verändern das Relief. Lösungen konzentrieren sich auf die Wiederherstellung der Küstenregionen.
2.2 Luftverschmutzung
Emissionen durch fossile Brennstoffe (Kraftwerke, Industrie, Transport).
2.2.1 Saurer Regen
Niederschlag mit hohem Säuregehalt durch Verbindung von Wasserdampf und sauren Lösungen.
2.2.2 Das Ozonproblem
- Abnahme der stratosphärischen Ozonschicht (Schutz vor UV-Strahlung) durch FCKW.
- Zunahme des bodennahen Ozons durch Sonnenlicht und Stickoxide.
2.2.4 Treibhauseffekt und Klimawandel
Natürliche Funktion durch Wasserdampf, CO2 und Methan. Durch steigende Emissionen erhöht sich die gespeicherte Hitze, was zum Klimawandel führt.
Spanien hat die Emissionen durch Autos und Energiebedarf gesteigert. Das Kyoto-Protokoll und EU-Ziele setzen Grenzen zur Reduktion.
2.4.2 Gewässerverschmutzung
Ursachen: Abfälle, Düngemittel, Schwermetalle und Ölverschmutzungen. Folgen: Verlust der Wasserqualität und Schäden an Ökosystemen.
1.3.4 Wasserpolitik (Wiederholung)
Die Politik verfolgt zwei Ziele: a) Regulierung (Wassergesetz) und b) Verwaltung (hydrologische Planung). Der Nationale Hydrologische Plan zielt auf Autarkie, Qualität, Prävention und Innovation ab.
2. Natürliche Risiken (Wiederholung)
Naturgefahren bedrohen das Wohlbefinden. Geo-Risiken umfassen Erdbeben (Plattenkontakt), Vulkanausbrüche (Kanaren) und Hangbewegungen. Klimatische Risiken sind Überschwemmungen und Dürren. Maßnahmen umfassen Infrastruktur, Überwachung und Notfallpläne.