Wasserstoff & Laufwasserkraftwerke: Vor- und Nachteile
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Vor- und Nachteile des Einsatzes von Wasserstoff
Wasserstoff gilt als ein zentraler Baustein für die Energiewende. Im Folgenden werden die wesentlichen Vor- und Nachteile auf Basis konventioneller Quellen erläutert.
Vorteile (Pros)
- Saubere Energie: Sein Einsatz emittiert keine direkten Treibhausgase in die Atmosphäre.
- Synergieeffekte: Die Partnerschaft mit erneuerbaren Energien ist sehr wichtig, da intermittierende Quellen wie Windkraft durch Wasserstoff speicherbar und somit überschaubar werden.
- Leistungsgewicht: Wasserstoff besitzt das höchste Leistung-zu-Gewicht-Verhältnis aller bekannten Brennstoffe.
- Hohe Effizienz: Die Effizienz der Prozesse, an denen Wasserstoff beteiligt ist, ist höher als bei jedem anderen Kraftstoff.
- Sicherheit: Er gilt als sicher, da die Grenzen für Brennbarkeit und Explosionsgefahr hoch angesiedelt sind.
- Ungiftigkeit: Es handelt sich um ein nicht-toxisches Element ohne Schwermetalle.
- Vielseitigkeit: Wasserstoff ist sehr vielseitig und kann in zahlreichen Anwendungen eingesetzt werden.
Nachteile (Cons)
- Aktivierungsenergie: Diese ist sehr gering, sodass bereits ein kleiner Funke eine Verbrennung auslösen kann.
- Produktionskosten: Eine kostengünstige Produktion von Wasserstoff ist zum heutigen Stand eine Herausforderung.
- Verflüssigung: Die notwendige Hochtemperatur-Verflüssigung erschwert die Speicherung, Verteilung und Verwendung in flüssiger Form.
- Molekülgröße: Da Wasserstoff ein sehr kleines Molekül hat, ist eine exzellente Abdichtung der Lager- und Logistikzentren zwingend erforderlich.
- Sicherheitsvorkehrungen: Die Installation von Detektoren ist notwendig. Zudem müssen spezifische Vorschriften für Wasserstoff und Brennstoffzellen erlassen werden, die nicht nur die Produktion, sondern auch die Lagerung betreffen.
- Bekanntheitsgrad: Wasserstoff ist bei den Bürgern noch nicht weit verbreitet; in vielen Fällen ist seine Existenz oder Funktionsweise unbekannt.
Laufwasserkraftwerke: Funktionsweise und Komponenten
Bei einem Laufwasserkraftwerk wird ein Teil des Wassers aus einem Kanal abgeleitet, um durch Zuleitungen zum Turbineneinlass zu fließen. Nachdem die Wasserkraft in mechanische Energie umgewandelt wurde, wird das Wasser in den Fluss zurückgegeben.
Technische Ausstattungen
Je nach Geographie des Standorts kommen verschiedene Komponenten zum Einsatz:
- Wehr: Ein kleines Stausystem, das dazu dient, den Wasserfluss zur Anlage teilweise zu regulieren.
- Wasserfassung: Das Element, durch welches das Wasser in die Anlage gelangt.
- Kanal oder Zuleitung: Diese beginnt an der Wasserfassung und führt zum nächsten Punkt; die Kanäle sind in der Regel offen gestaltet.
- Wasserschloss / Vorlaufkammer: Eine Kammer, die sicherstellt, dass die Flüssigkeit ohne turbulente Strömung in die Turbine gelangt.
- Druckleitung: Eine geschlossene Leitung, durch welche das Wasser zum Turbineneintritt geführt wird.
- Zentralgebäude (Maschinenhaus): Hier sind die mechanischen und elektronischen Geräte untergebracht.
- Entwässerungsrinnen / Auslaufkanal: Leitungen, durch die das Wasser in das natürliche Flussbett zurückgeführt wird.
- Umspannwerk und Stromleitungen: Hier wird die erzeugte Energie mittels Transformator umgewandelt. Zusätzlich gibt es diverse Hilfseinrichtungen für den Betrieb.
Besonderheiten des Betriebs
Diese Kraftwerke sind stark von der Hydrologie abhängig. Der Durchfluss kann nicht beliebig reguliert werden, weshalb bei Wassermangel keine ausreichende Kapazität vorhanden ist oder bei Hochwasser die Anlage überflutet werden kann. Da die Fallhöhe (der Sprung) oft nur wenige Meter beträgt, hängt die Leistung der Anlage direkt vom aktuellen Volumenstrom ab.