Der Zweite Weltkrieg: Vom Blitzkrieg zum globalen Konflikt
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Die deutsche Offensive und der Blitzkrieg (1939–1941)
Deutschland fiel im Jahr 1939 in Polen sowie 1940 in Dänemark und Norwegen ein. Es folgte eine allgemeine Offensive der deutschen Heeresleitung, bei der die Niederlande, Belgien und Frankreich besetzt wurden. Das Vereinigte Königreich stand daraufhin allein gegen die deutschen Luftangriffe.
- Im Juni 1940 trat Italien an der Seite Deutschlands in den Krieg ein.
- Der Konflikt weitete sich 1941 auf weitere Fronten auf dem Balkan und in Nordafrika aus.
- Im Jahr 1941 wurde der Krieg durch den deutschen Überfall auf die UdSSR und den japanischen Angriff auf Pearl Harbor endgültig global.
Der Krieg wird zur globalen Dimension (1941–1942)
Durch den Einmarsch Deutschlands in die UdSSR und den japanischen Angriff auf die US-Flotte im Pazifik weitete sich der Bereich der militärischen Operationen massiv aus. Am 22. Juni 1941 begann die deutsche Armee den Überraschungsangriff auf die Sowjetunion, um Zugang zu den russischen Getreidegebieten und den Ölreserven aus dem Kaukasus zu erhalten.
Der deutsche Plan sah vor, den Erfolg des Blitzkriegs gegen die vermeintliche Schwäche der UdSSR zu wiederholen. Doch unter den erschwerten Bedingungen gelang es der Roten Armee, den Vormarsch der Deutschen vor den Toren von Stalingrad und Moskau zu stoppen. Nach dem japanischen Angriff traten auch die USA in den Krieg gegen Deutschland, Italien und Japan ein.
Widerstand und die Luftschlacht um England
Trotz der Besetzung Frankreichs leistete das Vereinigte Königreich Widerstand gegen Deutschland. Der neue Premierminister Winston Churchill lehnte sämtliche Friedensovertüren ab und setzte die Unterstützung für den Krieg mit britischer Entschlossenheit sowie US-Hilfe fort.
Im Sommer 1940 begann die Luftschlacht um England, eine harte Luftkonfrontation zwischen der britischen und der deutschen Luftwaffe. Der Widerstand der britischen Piloten zwang die Deutschen dazu, von Invasionsplänen abzurücken und stattdessen zum Bombenterror gegen englische Städte überzugehen. Dennoch konnte die Invasion Englands vermieden werden.
Neue Fronten auf dem Balkan
Bald entstanden weitere Kriegsschauplätze: Nachdem Mussolinis Italien im Juni 1940 in den Krieg eingetreten war, versuchten die Italiener, von Albanien aus Griechenland anzugreifen. Ihr Scheitern führte jedoch zur deutschen Intervention auf dem Balkan. Dies resultierte in der Unterzeichnung von Abkommen mit Ungarn, Rumänien und Bulgarien und deren Eintritt in den Krieg an der Seite Deutschlands.
Der Umschwung im Krieg: Stalingrad (1943–1944)
Die Wende des Krieges markierte die Schlacht von Stalingrad, die das Ende der deutschen Initiative an der Ostfront einläutete.
Die Niederlage der Achsenmächte (1944–1945)
In der finalen Phase des Krieges kollabierten die Fronten der Achsenmächte, was zur bedingungslosen Kapitulation und dem Ende des globalen Konflikts führte.