Der Zweite Weltkrieg: Chronik, Wendepunkte und Ende
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Der Beginn des Zweiten Weltkriegs
Am 1. September 1939 griff Deutschland Polen an. In Europa herrschte in diesem Moment keine Kriegsbegeisterung. Ein paar Tage später erklärten Frankreich und Großbritannien Deutschland den Krieg, blieben aber mangels Rüstung passiv. Im Oktober erlitt Polen eine Niederlage. Die gesamte polnische Elite sollte vernichtet werden. Das Besatzungsregiment wurde errichtet, alle Regeln des Völkerrechts wurden ignoriert und eine systematische Ermordung begann.
Expansion und der Westfeldzug
Der Krieg weitete sich nach Westen und Norden aus. Deutschland erreichte schnelle Siege und den Gipfel seines Ruhmes. Die deutschen Truppen besetzten:
- Dänemark
- Norwegen
- Niederlande
- Belgien
Zudem zwangen sie Frankreich zur Kapitulation. Ein Teil Frankreichs blieb unbesetzt. Deutschland versuchte eine Invasion Englands, aber es war nur ein gescheiterter Versuch. Am 10. Juni 1940 trat Italien aufseiten des Deutschen Reichs in den Krieg ein und versuchte Eroberungen im Mittelmeerraum; somit unterstützten sie den Wunsch der italienischen Faschisten, diesen zu erobern.
Der Krieg gegen die Sowjetunion
Am 22. Juni 1941 brach der Nichtangriffsvertrag. Die Führungselite sollte gänzlich vernichtet werden. Die deutschen Truppen fielen in die Sowjetunion ein. Deutschland war nicht bereit für den Winterfeldzug. Stalin gelang es, große Armeen zu mobilisieren. Ein großer Verlust an Menschen und Material verhinderte einen Rückzug.
Eintritt der USA und der Wendepunkt
Am 7. Dezember 1941 griff Japan die amerikanische Flotte in Pearl Harbor an. Ab diesem Moment war es nicht mehr nur ein Krieg, sondern ein Weltkrieg. Später im Dezember erklärten die USA Japan den Krieg, sowie auch Italien und Deutschland den USA. Im Januar 1943 war der Wendepunkt des Krieges. Es gab eine Schlacht um Stalingrad. Die Reste der deutschen Truppen kapitulierten in Stalingrad. 90.000 Soldaten gerieten in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Deutschland war jetzt endgültig in der Defensive.
Der totale Krieg und der Rückzug
Am 18. Februar rief Goebbels die Deutschen zum totalen Krieg auf. Im Mai 1943 kapitulierte das Deutsche Afrikakorps. Zwei Monate später landeten Truppen der deutschen Kriegsgegner in Sizilien. Mussolini wurde gestürzt. Die Alliierten bombardierten verstärkt deutsche Städte. Amerika und Großbritannien wollten die deutsche Rüstungsproduktion schädigen und ihre Nachschubwege zerstören. Es gab eine ständige Angst, da ein großer Teil der Bevölkerung nicht mehr an den Sieg glaubte.
Die Befreiung und die Kapitulation
Am 6. Juni 1944 begann die Invasion der Alliierten an der Westfront in der Normandie. In diesem Moment war schon klar, dass der Zweite Weltkrieg gewonnen war. Einen Monat später gab es ein gescheitertes Attentat auf Hitler. Im Februar 1945 beschlossen die Regierungschefs der Alliierten Roosevelt (USA), Churchill (GB) und Stalin (UdSSR) auf der Konferenz von Jalta die Aufteilung Deutschlands in Besatzungszonen.
Das Ende in Europa
Im April 1945 eroberte die sowjetische Armee Berlin. Im selben Monat begingen Hitler und Goebbels Selbstmord. Im nächsten Monat fand die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht statt. So endete der Krieg in Europa.
Das Ende des Weltkriegs
Am 6. August 1945 vernichteten die Amerikaner durch eine Atombombe die Stadt Hiroshima und zwei Tage später Nagasaki. Atomwaffen wurden zum ersten Mal in der Geschichte gegen die Menschheit eingesetzt, um den Krieg endgültig zu beenden. Am 2. September 1945 kapitulierte Japan und der Zweite Weltkrieg endete.