Die Neue Weltordnung: Globalisierung und Wirtschaftskrisen

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Der Bericht des Club of Rome: The First Global Revolution

Der Club of Rome veröffentlichte 1991 einen Bericht mit dem Titel The First Global Revolution. Darin wurden die Merkmale der sogenannten New World Order (NOM) wie folgt dargelegt:

  • Ein starkes Wachstum der Städte
  • Eine Bevölkerungsexplosion im globalen Süden
  • Ein Erwachen von Minderheiten und Nationalismus
  • Eine intensivere gegenseitige Abhängigkeit der Nationen
  • Eine Ausweitung der Marktwirtschaft
  • Eine ungleiche Verteilung des Wirtschaftswachstums
  • Eine Globalisierung der Finanzmärkte mit spekulativen Tendenzen
  • Tiefgreifende Veränderungen in der Umwelt
  • Große Fortschritte in Hochtechnologien
  • Verlust ethischer Werte
  • Ausbreitung neuer Schädlinge

Neoliberalismus und geopolitische Veränderungen

Der Neoliberalismus ist ein Erbe des wirtschaftlichen und ideologischen Modells, das Adam Smith 1776 in seinem Buch The Wealth of Nations vorschlug. Die Ereignisse zwischen 1989 und 1991 führten zu einer umfassenden territorialen Neuordnung in Europa. Seit 1991 haben jedoch Grenzkonflikte und Auseinandersetzungen in Europa stark zugenommen und sich auf andere Kontinente ausgebreitet, was die Gefahr eines dritten Weltkriegs erneut in den Fokus rückte.

Globalisierung und die Bretton-Woods-Abkommen

Die Globalisierung ist der Prozess, durch den die Märkte und die Produktion verschiedener Länder zunehmend aufgrund der Dynamik des Handels mit Waren und Dienstleistungen sowie der Bewegung von Kapital und Technologie miteinander verknüpft werden.

Um die aktuelle weltweite Krise zu verstehen, ist es notwendig, auf die Bretton-Woods-Abkommen von 1944 zurückzublicken, welche die Regeln für den Handel und die finanziellen Beziehungen zwischen den führenden Industrieländern festlegten. Diese Abkommen führten zur Schaffung der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds sowie zur Verwendung des Dollars als internationale Leitwährung. Ihr Hauptziel war die Etablierung einer neuen Weltwirtschaftsordnung, die Stabilität für kommerzielle Transaktionen durch ein internationales Währungssystem gewährleisten sollte.

Die Dimensionen der globalen Krise

Die globale Krise zeigt sich nicht nur in der Wirtschaft, sondern hat ein breites Spektrum an Konsequenzen. Laut dem Soziologen Manuel Castells lassen sich diese in sechs Gruppen zusammenfassen:

  • Finanzkrise
  • Wirtschaftskrise
  • Nachfrageschock
  • Krise der Beziehungen zwischen den Tarifpartnern
  • Ökologische Krise
  • Sozio-politische Krise

In den 1980er Jahren wurden Länder als Industrieländer (IAS) oder als Schwellenländer bezeichnet, basierend auf der Dynamik ihrer Wirtschaft und ihrem Entwicklungspotenzial.

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