Wichtige chronische Krankheiten und Prävention

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Tumorerkrankungen

Ein Tumor entsteht, wenn sich Zellen unkontrolliert vermehren oder alte Zellen nicht absterben. Dies führt zu einer ungeordneten Gewebemasse.

  • Gutartige Tumoren: Wachsen lokal an ihrem Entstehungsort, da ihre Zellen nicht wandern. Sie können operativ entfernt werden und sind in der Regel nicht lebensbedrohlich.
  • Bösartige Tumoren (Krebs): Diese Zellen können in benachbartes Gewebe eindringen (Invasivität) oder über Blut- und Lymphgefäße in andere Körperteile gelangen und dort Tochtergeschwulste bilden (Metastasierung).

Behandlungsmöglichkeiten: Operation, Bestrahlung, Chemotherapie, Hormontherapie und Immuntherapie.

Prävention: Vermeiden Sie Alkohol und Tabak, schützen Sie sich vor übermäßiger Sonneneinstrahlung, ernähren Sie sich gesund und pflegen Sie einen verantwortungsbewussten Lebensstil.

Diabetes und Adipositas

Diabetes ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch einen absoluten oder teilweisen Insulinmangel gekennzeichnet ist, was zu einer gestörten Glukosekonzentration im Blut führt. Die Behandlung basiert auf einer ausgewogenen Ernährung.

Adipositas ist definiert als ein übermäßiges Körperfett, das durch eine positive Energiebilanz (mehr Kalorienaufnahme als Verbrauch) entsteht. Zur Einschätzung dient der Body-Mass-Index (BMI):

  • Unter 18: Untergewicht
  • 18 bis 25: Normalgewicht
  • 25 bis 30: Übergewicht
  • Über 30: Adipositas

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird empfohlen: regelmäßige Bewegung, eine kalorienbewusste Ernährung, Reduktion von Zucker und Salz, Verzehr von Vollkornprodukten, Ersatz von gesättigten Fetten durch gesündere Alternativen sowie ausreichend Ruhe.

  • Myokardinfarkt (Herzinfarkt): Tritt auf, wenn ein Teil des Herzmuskels aufgrund eines Gefäßverschlusses (meist der Koronararterien) nicht mehr durchblutet wird.
  • Schlaganfall: Entsteht durch eine Unterbrechung der Blutzufuhr im Gehirn, meist verursacht durch ein Blutgerinnsel in einer Hirnarterie.

Psychische Erkrankungen

Psychische Störungen beeinflussen das Denken, die Stimmung und das Verhalten.

  • Schizophrenie: Eine schwere Erkrankung, die das Denkvermögen stark verzerrt.
  • Angststörungen: Eine Gruppe von Erkrankungen, deren gemeinsames Merkmal übermäßige Angst ist.
  • Depression: Gekennzeichnet durch anhaltende Trauer und Interessenverlust.
  • Essstörungen: Beginnen meist im Jugendalter (z. B. Magersucht und Bulimie).
  • ADHS: Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung bei Kindern mit Problemen bei der Impulskontrolle und Konzentration.
  • Demenz: Ein fortschreitender Verlust geistiger Fähigkeiten, insbesondere des Gedächtnisses.

Suchtverhalten

Substanzmissbrauch (Drogenabhängigkeit) liegt vor, wenn der Konsum das normale Leben beeinträchtigt. Eine Abhängigkeit zeigt sich, wenn die betroffene Person viel Zeit für die Beschaffung und den Konsum aufwendet. Beim Absetzen der Substanz treten spezifische Entzugserscheinungen auf.

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