Wichtige Prophylaxen und Injektionstechniken in der Pflege

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Thromboseprophylaxe: Vorbeugung von Blutgerinnseln

Ziel: Verhinderung von Blutgerinnseln in den Venen.

Risikofaktoren: Immobilität, Operationen (OP), Alter, Flüssigkeitsmangel, Adipositas, Lähmung.

Ursachen: Immobilität, Rauchen, Bettlägerigkeit, Exsikkose, Dekubitus Grad 1.

Maßnahmen und Begründung

  • Bewegung / Frühmobilisation: Aktiviert die Muskelpumpe und fördert den Blutfluss.
  • Kompressionsstrümpfe: Verhindern den Blutstau in den Venen.
  • Ausreichend trinken: Das Blut bleibt dünnflüssig.
  • Beine leicht hochlagern: Verbessert den venösen Rückfluss und hemmt die Blutgerinnung.

Sturzprophylaxe: Vermeidung von Stürzen und Verletzungen

Ziel: Vermeidung von Stürzen und Verletzungen.

Risikofaktoren: Hohes Alter, unsicherer Gang, Schwindel, Sehprobleme, Medikamente.

Intrinsische und extrinsische Risikofaktoren

Intrinsisch (von innen heraus): Eingeschränkte Gehfähigkeit, körperliche Schwäche, Demenz, Schmerzen, Angst vor Stürzen.

Extrinsisch (von außen): Stufen, Gehhilfen, Bettgitter.

Folgen von Stürzen

Physische Folgen: Schmerzen, Platzwunden, offene Wunden, Tod, Schwindel.

Psychische Folgen: Angst vor Stürzen, Depression, Scham, Verlust von Selbstvertrauen.

Ein Sturz ist eine schwere Folge für die Betroffenen, aber auch für das Gesundheitssystem wegen der hohen Kosten. Deswegen müssen Stürze vermieden werden.

Maßnahmen zur Sturzprophylaxe

  • Körperliches Training
  • Anpassung der Wohnumgebung
  • Hüftprotektoren
  • Mobilisation begleiten
  • Sturzrisiko erfassen

Dekubitusprophylaxe: Vermeidung von Druckgeschwüren

Maßnahmen zur Vermeidung eines Druckgeschwürs.

Pflegeschwerpunkte

  • Sorgfältige Hautpflege
  • Druckentlastung durch entsprechende Lagerung und Lagerungshilfsmittel
  • Mobilisation

Kontrakturenprophylaxe: Beweglichkeit erhalten

Maßnahmen zur Vermeidung von Bewegungseinschränkungen.

Pflegeschwerpunkte

  • Mobilisation
  • Bewegungsübungen
  • Lagerung (z. B. 30°-Lagerung, physiologische Position)

Pneumonieprophylaxe: Verhütung einer Lungenentzündung

Maßnahmen zur Verhütung einer Lungenentzündung.

Pflegeschwerpunkte

  • Frischluftzufuhr
  • Atemgymnastik / Mobilisation
  • Atemerleichternde Einreibungen

Injektionen: Grundlagen und Durchführung

Injektion: Eine Injektion bedeutet, dass sterile Flüssigkeiten oder Suspensionen mithilfe einer Spritze und Injektionskanüle in den Körper eingebracht werden.

Subkutane Injektion

Subkutane Injektion bedeutet das Einbringen eines Arzneimittels mit einer Kanüle in das Unterhautfettgewebe. Bei regelmäßigen subkutanen Injektionen sollte man die Einstichstelle wechseln, um Schäden am Gewebe zu vermeiden.

Die 6-R-Regel der Medikamentengabe

  1. Richtiger Patient
  2. Richtiger Zeitpunkt
  3. Richtiges Medikament
  4. Richtige Menge
  5. Richtige Applikationsart
  6. Richtige Dokumentation

Risiken bei Injektionen

  • Verletzungsgefahr durch Injektionsnadeln
  • Ansteckung mit Erkrankungen, die durch Blut übertragen werden

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