Die wichtigsten Trainingsprinzipien für effektiven Sport
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Prinzip der Individualität
Beim Training müssen die Besonderheiten der jeweiligen Person berücksichtigt werden: Alter, Geschlecht und das aktuelle Leistungsniveau.
Prinzip der progressiven Belastung
Um unsere körperliche Verfassung zu verbessern, gewöhnt sich der Körper an den Aufwand. Daher müssen wir die Belastung schrittweise erhöhen (z. B. durch mehr Gewicht, Wiederholungen, Geschwindigkeit oder Distanz).
Überlastungsprinzip
Wir nutzen Gewichte, Distanzen oder Geschwindigkeiten, um uns zu fordern. Wir sollten die Komfortzone verlassen, da diese keine Leistungssteigerung bewirkt.
Prinzip der Kontinuität
Körperliches Training muss konsequent und regelmäßig erfolgen, da sonst keine dauerhafte Anpassung des Körpers stattfindet.
Prinzip der Spezialisierung
Wir müssen unser Training gezielt auf die spezifischen Anforderungen unserer Sportart oder Tätigkeit ausrichten.
Transferprinzip
Das Training einer Fähigkeit kann andere beeinflussen, wie etwa die Verbesserung der Schnelligkeit durch gezieltes Sprungkrafttraining.
Prinzip der optimalen Leistung
Training muss effektiv gestaltet sein. Wer bereits erschöpft ist oder sich in einem schlechten Zustand befindet, kann keine optimale Leistung erbringen.
Anpassung und das allgemeine Anpassungssyndrom
Das allgemeine Anpassungssyndrom beschreibt die adaptive Reaktion des Körpers auf Belastungsreize. Der Trainingsreiz wirkt als „aggressiver“ Faktor, auf den der Organismus in drei Phasen reagiert:
- Alarmphase: Der Körper reagiert auf den neuen Reiz. Um Anpassungen zu erzielen, müssen wir gemäß dem Schultz-Gesetz an unsere Belastungsgrenzen gehen.
- Widerstandsphase: Der Körper versucht, das Gleichgewicht wiederherzustellen. Ein gezieltes Training zwingt den Körper zur Anpassung, statt nur den Komfortbereich zu erhalten.
- Erschöpfungs- oder Anpassungsphase: Bei Überlastung droht Erschöpfung, bei korrekter Steuerung erfolgt die Anpassung, sodass der Körper zukünftige Belastungen besser bewältigen kann.