Windows NT: Geschichte, Merkmale und Installation
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Geschichte von Windows NT
Windows NT wurde ursprünglich entwickelt, um OS/2 3.0 zu ersetzen, bevor Microsoft und IBM ihre Zusammenarbeit an OS/2 einstellten. Im Gegensatz zu Windows 3.1, das lediglich eine grafische Oberfläche auf Basis von MS-DOS war, ist Windows NT ein eigenständiges Betriebssystem.
Es basiert auf einem Microkernel und unterstützt einen Adressraum von bis zu 4 GB RAM. Zudem bietet es Unterstützung für die Dateisysteme FAT, NTFS und HPFS sowie integrierte Netzwerk- und Multiprozessor-Unterstützung und erfüllt die Sicherheitsstandards nach C2.
Merkmale des Systems
- Es basiert auf Kernel-Varianten, die auf Mach/UNIX basieren. Die Mikrokernel-Architektur unterstützt auch Anwendungen, die ursprünglich nicht für Windows NT entwickelt wurden.
- Es umfasst grundlegende Operationen und weitere darüber liegende Schichten.
- Unterstützt fünf Teilsysteme: Windows 32-Bit, 16-Bit-Windows, DOS, POSIX und OS/2.
- Fungiert als Client-Server in einer Netzwerkumgebung.
- Ermöglicht die Entwicklung von Diensten für LAN Manager Redirector, MIPS, RISC und Digital Alpha.
- Unterstützt Multiprocessing-Systeme.
- Unterstützt Plug-in-Technologie für API-Systeme und installierbare Dateisysteme.
- Kann leicht für den Einsatz von OSF, DCE und RPCs implementiert werden.
Benutzerverwaltung (User Management)
In Windows NT gibt es zwei Arten von Benutzern: solche, die zu einer Maschine gehören, auf der NT Server oder Workstation (WK) läuft, und solche, die einer NT-Domäne angehören.
Für jede dieser Benutzerarten gibt es ein Management-Tool: den Benutzer-Manager.
Aufgaben des Benutzer-Managers
- Hinzufügen, Ändern und Löschen von Domänen-Benutzern.
- Hinzufügen, Ändern und Löschen von lokalen und globalen Gruppen innerhalb der Domäne.
- Festlegen des Kontenplans und der Kennwörter in der Domäne.
- Einrichten der Benutzerrechte-Richtlinien in der Domäne.
- Einrichtung des Auditsystems in der Domäne.
- Schaffung von Vertrauensstellungen zwischen Domänen.
Installation von Windows NT
- Windows NT erkennt das FAT32-Format nicht. Das bedeutet: Wenn eine Festplatte in diesem Format vorliegt (wie bei Windows 95 OSR2 oder Windows 98), kann Windows NT nicht über das Netzwerk installiert werden.
- Das Windows-Installationsprogramm kann für die Boot-Partition keine Festplatten verwenden, die größer als 4 GB sind. Wenn eine Festplatte größer ist, muss sie partitioniert werden.
Mindestanforderungen für die Installation
Windows NT Workstation läuft auf PC-kompatiblen Computern mit einem 486er-Prozessor oder höher, mindestens 16 MB RAM und 120 MB freiem Festplattenspeicher.
Sicherheit
Die Sicherheit in Windows NT ist eine Kombination von Techniken, die ein einheitliches Maß an Schutz gegen unerwünschte Zugriffe bieten. Dies geschieht durch verschiedene Systemkomponenten, wie zum Beispiel Firewalls.