Wirtschaft Japans und der Aufstieg der asiatischen Drachen

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Die japanische Wirtschaft und ihr Erfolgsweg

Die japanische Wirtschaft gilt als die zweitgrößte weltweit nach den USA. Die enge Zusammenarbeit zwischen Regierung und Industrie, die japanische Tradition harter Arbeit sowie die Beherrschung modernster Technik haben in weniger als einem halben Jahrhundert zu diesem beispiellosen wirtschaftlichen Erfolg geführt.

Faktoren des japanischen Wirtschaftswachstums

Das Wirtschaftswachstum war insbesondere auf folgende Punkte zurückzuführen:

  • Die Investitionen aus den USA nach dem Zweiten Weltkrieg.
  • Die Politik der japanischen Regierung, die in Zusammenarbeit mit privaten Unternehmen konsequent auf Industrialisierung und technologische Entwicklung setzte.

Die strategischen Bereiche der japanischen Wirtschaft liegen, wie allgemein bekannt ist, in der Produktion von Industriegütern und Technologien – vor allem in den Branchen Automobil, Elektronik und Stahl.

Struktur und Besonderheiten des Marktes

Der Finanzsektor stützt sich derzeit weitgehend auf die eigene Währung sowie die Garantie der Beschäftigung auf Lebenszeit für die meisten Arbeitnehmer. Besondere Merkmale der japanischen Wirtschaft sind zudem die starke Einheit zwischen Erzeugern, Herstellern und Vertreibern. Diese sind in als Keiretsu bekannten Gruppen sowie in starken Wirtschaftsverbänden organisiert.

Die asiatischen Drachen: Wirtschaftlicher Aufstieg

Als Asian Dragons (asiatische Drachen) werden vier Länder der Region bezeichnet: Südkorea, Taiwan sowie die Stadtstaaten Singapur und Hongkong.

In diesen vier Ländern trat in den letzten drei Jahrzehnten ein enormes Wirtschaftswachstum ein, das ein großes Potenzial für die weitere Entwicklung aufweist. Diese Staaten sind durch eine integrierte und diversifizierte Wirtschaft sowie ein hohes Außenhandelsverhältnis gekennzeichnet. Ihre Exporte umfassen einen breiten Bereich industrieller Produkte.

Merkmale der Wachstumsstrategie der NPIAs

Die allgemeinen Merkmale der wirtschaftlichen Wachstumsstrategie dieser neu industrialisierten Länder (NPIAs) lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Eine nach außen gerichtete Wachstumsstrategie (ähnlich wie in Japan).
  • Ein reichliches Angebot an günstigen Arbeitskräften.
  • Die gezielte Unterstützung der industriellen Entwicklung durch Investitionsförderung, Subventionen, Exportbeihilfen und weitere Maßnahmen.
  • Strikte Haushaltsdisziplin.
  • Gezielte, jedoch nicht zu weit verbreitete staatliche Interventionen in die Wirtschaft.
  • Ein relativ großer Binnenmarkt sowie eine bedeutende Spar- und Investitionsquote.

Zusammenfassend sind diese Länder durch eine integrierte, diversifizierte Wirtschaft und einen hohen Anteil an industriellen Exporten im Außenhandel charakterisiert.

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