Wirtschaftliche Aspekte und Ursachen der Migration
Eingeordnet in Geographie
Geschrieben am in
Deutsch mit einer Größe von 3,24 KB
Die wirtschaftlichen Rechte: Die Auswanderung
Große Wanderungsbewegungen hat es im Laufe der Geschichte schon immer gegeben, doch in den vergangenen Jahren haben sie eine außerordentliche Größe erreicht.
Die Ursachen für Migration
Die Gründe, die eine Person oder eine bedeutende Gruppe zur Migration bewegen, sind vielfältig, aber die wirtschaftlichen Faktoren waren schon immer die entscheidenden.
- Wirtschaftliche Faktoren: Menschen suchen Orte, an denen sie bessere Lebensbedingungen für sich selbst oder ihre Nachkommen vorfinden.
- Politische, religiöse und ideologische Faktoren: In vielen Staaten werden Tausende von Menschen aufgrund ihrer politischen Ideen oder religiösen Überzeugungen verfolgt und ins Exil gezwungen, um in anderen Ländern frei leben zu können.
- Klimatische Faktoren: Klimatische Veränderungen haben im Laufe der Geschichte zu erheblichen Wanderungsbewegungen von sehr kalten oder sehr heißen Regionen in Gebiete mit milderen Temperaturen geführt.
- Krieg und Naturkatastrophen: Kriege und Naturkatastrophen verursachen große Bevölkerungsbewegungen für die Dauer des Konflikts oder der Katastrophe.
- Zusammenführung von Familien und Freunden: Die Motivation, zu Angehörigen oder Bekannten zu ziehen, ist ein entscheidender Einflussfaktor.
Die Push- und Pull-Effekte
- Push-Effekt (Abstoßung): Dieser Effekt beschreibt die Ablehnung der Lebensbedingungen im eigenen Land, die Menschen dazu bewegt, abzuwandern.
- Pull-Effekt (Anziehung): Dies ist die starke Anziehungskraft eines Ortes oder Landes, die Menschen dazu veranlasst, dorthin zu migrieren.
Je größer die Unterschiede zwischen Herkunfts- und Bestimmungsort sind, desto größer ist der Anreiz zur Auswanderung. Trotz der Gefahren, denen sie sich aussetzen, glauben Migranten, dass die Belohnung überwiegt. Politische Maßnahmen können ein Massenphänomen der Auswanderung aktiv beeinflussen, indem sie Ungleichheiten zwischen Herkunfts- und Empfangsregionen abbauen.
Wirtschaftliche Folgen der Abwanderung
- Steigerung des weltweiten Wirtschaftswachstums: Wanderarbeitnehmer produzieren an ihren neuen Arbeitsplätzen mehr als in ihrer Heimat, was zu einem höheren Wachstum der Weltwirtschaft beiträgt.
- Konvergenz der Löhne: Die Löhne in den Herkunftsregionen tendieren dazu zu steigen, da das Arbeitskräfteangebot durch die Auswanderung sinkt, während die Löhne am Ankunftsort durch das erhöhte Arbeitskräfteangebot beeinflusst werden.
- Steigerung des Einkommens der Herkunftsländer: Dies geschieht durch Geldtransfers von Migranten an ihre Familien in den Heimatländern.
- Kurzfristige Entlastung der Sozialsysteme: In den Empfängerländern können Steuern und Sozialabgaben steigen, da die migrierende Bevölkerung in der Regel jung und gesund ist und nur wenige soziale Dienste in Anspruch nimmt.
- Wachstum der Empfängerländer: Dank des Zustroms zusätzlicher Arbeitskräfte wird eine Steigerung der Produktion ermöglicht.