Wirtschaftliche Grundlagen: Märkte und Effekte

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Öffentliche und externe Effekte

Externe Effekte entstehen, wenn eine Aktion Auswirkungen auf Dritte hat. Diese können positiv oder negativ sein, je nachdem, welcher Effekt erzeugt wird.

  • Öffentliches Gut: Ein Gut, das weder ausschließbar noch rivalisierend im Konsum ist.
  • Beispiel Bildung: Öffentliche Bildung ist nicht rivalisierend und nicht ausschließbar. Sie erzeugt einen positiven externen Effekt, da die privaten Kosten geringer sind als die sozialen Kosten.

Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP)

Um das Wachstum eines Landes zu messen, wird der BIP-Deflator verwendet. Dieser berechnet sich aus dem nominalen BIP geteilt durch das reale BIP, multipliziert mit 100.

Der Unterschied zwischen nominalem und realem BIP besteht darin, dass das reale BIP die Inflation berücksichtigt und auf einem Basisjahr basiert. Mit dem Deflator lässt sich das Wachstum des Landes bestimmen.

Marktformen: Oligopol und Monopol

Das Erreichen eines Gleichgewichts erfordert in einem Oligopol oft Preisabsprachen, um Monopolgewinne zu sichern.

  • Oligopol: Es gibt nur wenige Unternehmen. Das Produkt kann differenziert sein oder nicht, und es existieren Marktzutrittsschranken.

Preisdiskriminierung

Preisdiskriminierung ist ein Mechanismus, der es Unternehmen mit Marktmacht ermöglicht, durch unterschiedliche Preise höhere Gewinne zu erzielen. Dies ist besonders in Märkten mit monopolistischer Konkurrenz rentabel.

Beispiel: Ein Verlag veröffentlicht das Werk eines bekannten Autors. Fans sind bereit, 30.000 Einheiten zu zahlen, während eine größere Gruppe (2.000.000 Personen) nur 10.000 Einheiten zahlen würde. Durch geografische Preisdifferenzierung (z. B. in Brasilien) kann der Verlag den Gewinn maximieren.

Wettbewerb bei Diamanten

Wenn es viele Diamantenlieferanten gäbe, würde der Wettbewerb zwischen ihnen zu niedrigeren Preisen führen. Der Preis würde sich den Grenzkosten annähern (in diesem Fall 1.000), was zu einer Fördermenge von etwa 12.000 Diamanten führen würde.

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