Wirtschaftliche Integration in Lateinamerika und der Karibik
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Lateinamerikanisches Wirtschaftssystem (SELA)
Das Lateinamerikanische Wirtschaftssystem (SELA) ist eine regionale zwischenstaatliche Organisation mit Sitz in Caracas, Venezuela, die aus 28 Ländern Lateinamerikas und der Karibik besteht. Sie wurde am 17. Oktober 1975 durch das Panama-Übereinkommen gegründet.
Mitgliedsstaaten: Argentinien, Bahamas, Barbados, Belize, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Costa Rica, Kuba, Chile, Ecuador, El Salvador, Grenada, Guatemala, Guyana, Haiti, Honduras, Jamaika, Mexiko, Nicaragua, Panama, Paraguay, Peru, Dominikanische Republik, Surinam, Trinidad und Tobago, Uruguay und Venezuela.
Lateinamerikanische Integrationsvereinigung (ALADI)
Die ALADI ist das älteste Integrationsforum Lateinamerikas. Ihre Ursprünge gehen auf das Jahr 1960 zurück, als die Lateinamerikanische Freihandelsassoziation (LAFTA) gegründet wurde, die 1980 durch den Vertrag von Montevideo zur ALADI umgewandelt wurde.
Die ALADI umfasst folgende Integrationsblöcke:
- Andengemeinschaft (CAN): Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Peru und Venezuela.
- MERCOSUR: Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay.
- Weitere Mitglieder: Chile und Mexiko.
G3 (Gruppe der Drei)
Die G3 war das Freihandelsabkommen zwischen Mexiko, Kolumbien und Venezuela, das zwischen 1995 und 2006 bestand.
Free Trade Area of the Americas (FTAA)
Die FTAA (Freihandelszone der Amerikas) war ein Projekt zur Ausweitung des Freihandels in Nordamerika (USA, Mexiko und Kanada) auf die übrigen Staaten des amerikanischen Kontinents (mit Ausnahme von Kuba). Seit dem Gipfel 2005 in Mar del Plata befindet sich das Projekt in einer tiefen Krise und gilt heute weitgehend als gescheitert.
Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL)
Die CEPAL ist eine Organisation der Vereinten Nationen, die sich auf die Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in der Region durch ökonomische Forschung konzentriert. Sie wurde mit dem Ziel gegründet, das Wirtschaftswachstum in Lateinamerika und der Karibik zu fördern.