Wirtschafts- und Industriebegriffe

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Industriegebiete

Ein Polígono industrial (Industriegebiet) bezeichnet einen Raum außerhalb von Siedlungskernen, in dem sich Unternehmen aller Größen und Branchen ansiedeln. Diese Gebiete sind auf große Industrie- und Produktionsprozesse, die Umwandlung von Rohstoffen sowie auf Dienstleistungen und Geschäfte spezialisiert.

Produktivität

Die Produktivität ist eine wirtschaftliche Kennzahl, die das Verhältnis zwischen der Menge der produzierten Waren und den eingesetzten Mitteln beschreibt. In der Praxis wird sie gemessen, indem die Gesamtleistung durch den Umfang der eingesetzten Arbeit geteilt wird.

KMU (Kleine und mittlere Unternehmen)

KMU unterteilen sich in:

  • Kleine Unternehmen: weniger als 50 Beschäftigte.
  • Mittlere Unternehmen: 51 bis 500 Mitarbeiter.

Sie können agiler und flexibler auf Veränderungen reagieren und weisen weniger Arbeitskonflikte auf. Ihre Produkte sind jedoch oft teurer und weniger wettbewerbsfähig, da sie keine Skaleneffekte nutzen können und weniger in Forschung und Modernisierung investieren.

Landwirtschaftliche Anbaumethoden

Bewässerte Landwirtschaft

Hierbei wird den Kulturen zusätzlich zum Regenwasser Wasser aus Oberflächen- oder Grundwasserquellen zugeführt. Gängige Systeme sind Schwerkraft-, Sprinkler- oder Tropfbewässerung.

Trockenfeldbau (Dryland)

Beim Trockenfeldbau erhalten die Kulturen kein zusätzliches Wasser und sind somit von Niederschlägen abhängig. In Mittelmeerländern wird diese extensive Landwirtschaft oft für trockenresistente Pflanzen (Getreide, Oliven, Trauben) genutzt, was jedoch häufig zu geringeren Erträgen führt.

ZUR (Zonen für dringende Reindustrialisierung)

Die ZUR waren Maßnahmen zwischen 1983 und 1986, die darauf abzielten, die Industriestruktur in den von der Umstellung am stärksten betroffenen Gebieten wiederaufzubauen. Ziel war es, die Wirtschaft zu diversifizieren und Arbeitsplätze für Arbeitslose zu schaffen. Unternehmen erhielten steuerliche und finanzielle Anreize sowie Zuschüsse, sofern sie durchführbar waren und neue Stellen schufen. Die Hilfe erzeugte jedoch weniger Arbeitsplätze als erwartet, profitierte vor allem großen Unternehmen und konzentrierte sich stark auf Madrid und Barcelona.

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