Wirtschaftsgeschichte: Fünfjahrespläne und Weltwirtschaftskrise
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Die Fünfjahrespläne der UdSSR
Die Fünfjahrespläne für die Volkswirtschaft der UdSSR waren eine Reihe zentraler wirtschaftlicher Entwicklungsprojekte zur Industrialisierung des sowjetischen Staates. Diese Projekte wurden von der Staatlichen Plankommission auf Grundlage der „Theorie der produktiven Kräfte“ entwickelt und bildeten einen zentralen Bestandteil der Leitlinien der Kommunistischen Partei.
- Die Fertigstellung der Pläne galt als Flaggschiff der sowjetischen Bürokratie.
- Die Planung der Wirtschaft erfolgte in Zyklen von jeweils fünf Jahren.
- Nicht alle Fünfjahrespläne wurden im vorgesehenen Zeitraum vollständig umgesetzt: Einige wurden vorzeitig abgeschlossen, während andere scheiterten und aufgegeben wurden.
Europa zwischen den Kriegen: Der Börsenkrach von 1929
Im Jahr 1929 führten Überproduktion und sinkende Unternehmensgewinne zu einem massiven Wertverlust von Aktien. Dies löste eine Kettenreaktion aus:
- Schwarzer Donnerstag (24. Oktober 1929): Panik unter Investoren führte dazu, dass 13 Millionen Aktien ohne Käufer zum Verkauf standen.
- Bankenkrise: Da Kreditnehmer ihre Darlehen nicht mehr bedienen konnten und Banken Aktien als Sicherheiten hielten, kam es zu einer Liquiditätskrise. Rund 4.000 Banken mussten schließen, was Millionen Familien in den Ruin trieb.
- Industrielle Depression: Die industrielle Produktion sank um 40 %, über 100.000 Unternehmen gingen bankrott.
- Soziale Folgen: Massenarbeitslosigkeit und Armut führten zu einem drastischen Rückgang des Konsums, was die Krise weiter verschärfte.
Merkmale und Prinzipien des Totalitarismus
Im faschistischen Italien verschmolzen Staat und Partei. Die wesentlichen Merkmale waren:
- Machtkonzentration: Mussolini wurde zum Regierungschef ernannt und vereinte exekutive, legislative und judikative Gewalt.
- Unterdrückung: Das Rocco-Gesetz verbot alle Parteien und Gewerkschaften mit Ausnahme der faschistischen.
- Kontrolle: Gründung der OVRA (Geheimpolizei) zur Überwachung und Repression.
- Militarisierung: Durch das „Pakt-Abkommen“ und eine aggressive Außenpolitik wurde die Rückgewinnung von Territorien (z. B. Savoyen) angestrebt.