Wirtschaftsgeschichte: Strukturwandel und Krisen 1945-2000
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Wirtschaftliche Bedeutung des Pro-Kopf-Energieverbrauchs (1973-2000)
Die zunehmende weltwirtschaftliche Aktivität erhöht den Bedarf an Energieressourcen. Die größten Zuwächse im Energieverbrauch verzeichneten weniger entwickelte Länder. In Europa, den USA und Japan hingegen verringerte sich der Stromverbrauch deutlich weniger dramatisch.
Ursachen der Wirtschaftskrise von 1973
- Steigende Ölpreise: Ein zentraler Auslöser der Krise.
- Außenwirtschaftliches Ungleichgewicht der USA: Hohe Militärausgaben und Kapitalexporte führten zu einer Wettbewerbslücke und unkontrollierter internationaler Liquidität.
- Verlust politischer Konsensmechanismen: Das Ende der Zusammenarbeit zwischen politischen Parteien sowie zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern.
Strukturwandel in der Produktion (1973-1992)
Die Landwirtschaft verlor weltweit fast die Hälfte ihres Gewichts. Die Industrie schrumpfte in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften infolge der Ölkrise rapide. Profiteur dieses Prozesses war der tertiäre Sektor durch den Ausbau von Dienstleistungen.
Politik der Unterbringung vor 1973
Diese Politik umfasste vor allem Transfers an die Industrie sowie eine Finanzpolitik, die auf Steuersenkungen basierte.
Ziele der Geld- und Fiskalpolitik
Das Ziel war eine Erhöhung der Liquidität im Verhältnis zum BIP bei gleichzeitiger Kontrolle der Inflation. Die Fiskalpolitik basierte auf direkten Steuern im Verhältnis zum Einkommen.
Neuausrichtung der staatlichen Angebotspolitik
- Regulierung durch internationale Gremien (WTO, EU).
- Freigabe des Weltmarktes.
- Privatisierung öffentlicher Unternehmen.
- Anreize für effizientes Marktverhalten.
Merkmale des Wirtschaftsaufschwungs nach 1945
- Weltweites BIP-Wachstum: Große Unterschiede zwischen Industrieländern und der Dritten Welt. Japan und Asien verzeichneten Gewinne, während Lateinamerika und Afrika nur leichte Zuwächse oder Verluste erlebten.
- Demografische Entwicklung: Schnelles Bevölkerungswachstum in Lateinamerika, Afrika und Asien; geringeres Wachstum in Westeuropa.
- Pro-Kopf-BIP-Wachstum: Rückständige Regionen wuchsen unter 3 %, während Westeuropa 4,08 % erreichte und Japan ein beispielloses „Wirtschaftswunder“ vollzog.
Grundlagen der wirtschaftlichen Erholung
- Internationale Zusammenarbeit: Schaffung einer Atmosphäre der Harmonie und des Engagements für Frieden und Wohlstand.
- Neue Weltwirtschaftsordnung: Die USA förderten den Wiederaufbau und etablierten eine neue Ordnung unter amerikanischer Hegemonie.
- Neue Rolle des Staates: Direkte staatliche Beteiligung an der Produktion durch öffentliche Unternehmen in Westeuropa.
Phänomene des beispiellosen Wachstums
- Reale Konvergenz: Vielfalt bei den Wachstumsraten und der BIP-Verteilung in der entwickelten Welt.
- Vollbeschäftigung: Erfolgreiche Schaffung von Arbeitsplätzen in europäischen Ländern.
- Strukturelle Veränderungen: Rückgang der Landwirtschaft bei gleichzeitigem Anstieg in Bergbau, Industrie und Baugewerbe.
- Geld- und Wechselkurspolitik: Etablierung stabiler, fester Wechselkurssysteme.
- Wohlstandsniveau: Verbesserter Zugang zu vielfältigeren Lebensmitteln und hochwertigerer Kleidung.