Zellbiologie und Krankheitslehre
Eingeordnet in Medizin & Gesundheit
Geschrieben am in
mit einer Größe von 3,18 KB
Zellorganellen
Lysosomen
Funktion: Vesikel, die Stoffe enthalten, welche Nährstoffe verdauen. Sie dienen der Zerlegung komplexer Stoffe in einfachere Substanzen.
Zentrosomen
Eigenschaften: Sie befinden sich in der Nähe des Zellkerns und bestehen aus zwei senkrecht zueinander stehenden Zylindern, die aus Proteinen gebildet werden.
Funktion: Beteiligt an der Zellteilung sowie der Bildung von Cilien und Flagellen.
Gesundheit und Krankheit
Definitionen
- Krankheit: Tritt auf, wenn ein Teil des Körpers verändert ist und seine Funktion nicht mehr erfüllen kann (Dysfunktion).
- Gesundheit: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gesundheit als Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur als das Fehlen von Krankheit.
Symptome
Wenn eine Person erkrankt, nimmt sie charakteristische Symptome wahr (z. B. Schmerzen, Müdigkeit, Fieber).
Erhaltung der Gesundheit
Faktoren zur Erhaltung der Gesundheit und Vorbeugung von Krankheiten sind: eine gesunde Umwelt, Lebensgewohnheiten, Vererbung und das Gesundheitssystem.
Krankheitsarten
- Infektiös: Erreger dringen in den Körper ein.
- Nicht-infektiös: Werden nicht durch Mikroorganismen verursacht.
- Akute Krankheit: Manifestiert sich schnell und ist kurzlebig (z. B. Grippe).
- Chronische Krankheit: Entwickelt sich langsam und hält lange an (z. B. Arthritis).
Verbreitung von Krankheiten
- Endemisch: Häufig und auf eine bestimmte Region begrenzt (z. B. Malaria in den Tropen).
- Epidemie: Befällt viele Menschen in kurzer Zeit (z. B. saisonale Grippe).
- Pandemie: Eine Epidemie, die viele Länder oder den gesamten Planeten betrifft.
Infektionserreger und Übertragung
Mikroorganismen, die Infektionskrankheiten verursachen, sind Bakterien, Pilze, Einzeller und Viren.
Beispiel Malaria: Eine weit verbreitete Infektionskrankheit in warmen Klimazonen. Sie wird durch die weibliche Anopheles-Mücke übertragen. Die Erreger sind Protozoen (Trypanosoma), die rote Blutkörperchen befallen und zerstören.
Übertragungswege: Direkter Kontakt, unbelebte Objekte, kontaminiertes Wasser oder Lebensmittel, Luft sowie tierische Überträger.
Abwehrmechanismen des Körpers
Externe Barrieren
- Strukturell: Hautoberfläche.
- Biochemisch: Tränenflüssigkeit.
- Mechanisch: Flimmerhärchen in den Atemwegen.
- Ökologisch: Nützliche Bakterien wie Escherichia coli im Darm.
Immunbarrieren
Weiße Blutkörperchen (Leukozyten):
- Phagozyten: Können Erreger umschließen und abtöten (Phagozytose).
- Lymphozyten: Produzieren spezifische Antikörper, um eindringende Erreger zu inaktivieren oder zu zerstören.