Zellorganellen: Merkmale, Funktionen und SEO-Optimierung

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Zellorganellen: Merkmale und Funktionen im Überblick

Plasmamembran

Merkmale:

  • Besteht aus einer Lipid-Doppelschicht.
  • Proteine sind in die Schicht „eingetaucht“ oder halten ein- oder beidseitig daran fest.

Funktionen:

  • Führt eine qualitative und quantitative Kontrolle des Ein- und Austritts von Stoffen durch.
  • Ermöglicht die selektive Aufnahme von Nährstoffen und die Ausscheidung von Abfallstoffen.
  • Hilft bei der Bestimmung der Zusammensetzung des Zytoplasmas.
  • Ist eine semipermeable oder selektiv permeable Membran.
  • Erlaubt den Durchgang von Lösungsmitteln und gelösten Stoffen geringer Größe, ist aber für größere gelöste Stoffe undurchlässig.

Golgi-Apparat

Funktionen:

  • Präsentiert sich als Stapel abgeflachter Säcke (Zisternen) mit erweiterten Rändern und nahegelegenen Vesikeln und Vakuolen.
  • Alle Strukturen sind von Membranen umschlossen.
  • In Pflanzenzellen gibt es viele äquivalente Strukturen, die als verstreute Zisternen erscheinen.
  • Größe, Verteilung und Anzahl der Säcke variieren je nach Stoffwechselzustand der Zelle.

Merkmale:

  • Beteiligt an der intrazellulären Zirkulation von Substanzen.
  • Synthese einiger Kohlenhydrate, Zellulose und komplexer Polysaccharide.

Vakuole

Funktionen:

  • Sind Vesikel unterschiedlicher Durchmesser, begrenzt durch eine einfache Membran.
  • Hauptfunktion ist die Speicherung.
  • In Pflanzenzellen meist eine einzige Vakuole, die 80–90 % des Zellvolumens einnimmt.
  • Der Inhalt besteht aus Wasser, hohen Konzentrationen anorganischer Salze, Zuckern und anderen Stoffen.
  • Komprimiert Zytoplasma und Zellkern gegen die Zellmembran und Zellwand.
  • Trägt zur Kontrolle des Turgors der Pflanzenzelle bei, indem der vom Tonoplasten ausgeübte Druck die Plasmamembran an die Zellwand drückt.

Mitochondrium

Merkmale:

  • Typischerweise zylindrisch oder oval geformt, variable Größe.
  • Besteht aus zwei Membranen: einer äußeren und einer inneren.
  • Die äußere Membran ist durch einen Raum von der inneren Membran getrennt, die Projektionen bildet, genannt Cristae.
  • Die innere Membran mit den Cristae begrenzt eine innere Kammer, die mit der mitochondrialen Matrix gefüllt ist.
  • Die Cristae weisen Vorsprünge auf, die als Elementarteilchen oder respiratorische Enzyme bezeichnet werden.

Funktionen:

  • Durchführung von Oxidationen organischer Moleküle mit O₂ als letztem Elektronenakzeptor.
  • Gewinnung von chemischer Energie für andere zelluläre Prozesse.

Glattes Endoplasmatisches Retikulum (SER)

Funktionen:

  • Stellt sich als eine Reihe membranöser Tubuli und abgeflachter Säcke dar, deren Anordnung von der metabolischen Aktivität der Zelle abhängt.
  • Intrazelluläre Zirkulation von Stoffen, die nicht sezerniert werden.
  • Synthese von Lipiden: Steroide, Phospholipide, Triglyceride.

Raues Endoplasmatisches Retikulum (RER)

Merkmale:

  • Zeigt ein ähnliches Bild wie das SER (abgeflachte Säcke und membranöse Tubuli).
  • Unterscheidet sich durch das Vorhandensein von Ribosomen auf seinen Membranen.
  • Intrazelluläre Zirkulation von Stoffen, die nicht sezerniert werden.
  • Synthese von Proteinen, die an die Ribosomen an den Membranen gebunden sind.

Lysosom

Merkmale:

  • Dargestellt als kugelförmige Vesikel, begrenzt durch eine einfache Membran.
  • Sehr variable Größe, kann im Durchmesser groß sein.
  • Enthält Enzyme, die den Abbau verschiedener Stoffe katalysieren können.

Funktionen:

  • Beteiligt an der intrazellulären Verdauung.
  • Die abzubauenden Stoffe können aus der Zelle selbst stammen oder durch das Ribosom integriert werden.

Ribosom

Funktionen:

  • Erscheinen als kugelförmige oder elliptische Körper ohne Begrenzungsmembran.
  • Bestehen aus ribosomalen RNA und Proteinen.
  • Die Hauptfunktion ist die Proteinsynthese.

Zytoplasma

Eigenschaften:

  • Ein quasi-flüssiges Gel.
  • Besitzt ein Fasernsystem, das das Zytoskelett bildet.
  • Organellen sind darin suspendiert, ebenso wie intrazelluläre Formationen.
  • Die zytoplasmatische Matrix enthält Wasser, anorganische Ionen und kleine organische Moleküle.

Funktion:

  • Strukturelle Unterstützung.

Zellkern (Core)

Merkmale:

  • Das prominenteste Organell der tierischen und pflanzlichen eukaryotischen Zelle.
  • Kann regelmäßig oder unregelmäßig geformt sein; Größe und Anzahl der Kerne pro Zelle sind variabel (meist einer).
  • Die Position ist meist fixiert und charakteristisch für die Zelle.
  • Besteht aus: einer Kernmembran, Kernsaft (Karyolymphe), in dem das Chromatin suspendiert ist, welches das genetische Material darstellt, und den Nukleolen.

Funktionen:

  • Aufgrund des Chromatin-Gehalts ist der Kern die Sammlung fast der gesamten genetischen Information der Zelle.
  • Ist die Leitstelle der Zellaktivität.

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