Zellstoffwechsel, Krankheiten und Ernährung

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Die Arbeit der Zelle und der Stoffwechsel

Der Stoffwechsel (Metabolismus) ist die Gesamtheit der biochemischen Veränderungen, die in der lebenden Zelle vorkommen. Er unterteilt sich in zwei wesentliche Bereiche: Anabolismus und Katabolismus.

Anabolismus und Katabolismus

Der anabole Stoffwechsel ist der Teil, der für die Produktion von Molekülen zuständig ist, aus denen sich die Zellen mithilfe von Nährstoffen aufbauen. Der Katabolismus (Abbau-Stoffwechsel) ist der Teil, der für die Produktion von Energie verantwortlich ist, welche die Zellen konstant benötigen, um ihre Arbeit durch die Oxidation organischer Nährstoffe durchzuführen.

Nährstoffe und gesunde Lebensführung

Nährstoffe sind essenzielle Stoffe, welche die Zellen benötigen, aber nicht selbst synthetisieren können; sie müssen daher über die Ernährung aufgenommen werden.

Aspekte einer gesunden Lebensführung sind:

  • Persönliche Hygiene
  • Häusliche Hygiene
  • Arbeitshygiene
  • Ernährung
  • Schlaf
  • Bewegung
  • Vermeidung von Drogen
  • Vermeidung von Bewegungsmangel und Stress

Erforschung und Klassifikation von Krankheiten

Das Konzept von Krankheiten beinhaltet: die Ursache oder den Ursprung der Krankheit, Veränderungen im Krankheitsverlauf, Symptome sowie Folgen oder Spätfolgen.

Diagnose und Behandlung

Die Diagnose und Behandlung kann symptomatisch oder palliativ erfolgen sowie auf Problemlösung und Prävention ausgerichtet sein.

Die Entwicklung der Krankheit wird unterschieden in: akute, chronische und rezidivierende Erkrankungen.

Die Klassifikation von Krankheiten umfasst: infektiöse, erbliche, degenerative und traumatische Erkrankungen.

Der menschliche Organismus und seine Barrieren

Im menschlichen Organismus unterscheidet man:

  • Außenwirtschaftliches Umfeld (externe Hohlräume): Haut, Scheide, Ohr, Mund, Augen.
  • Internes Umfeld: Blut, Organe, Gewebe und Zellen.

Infektionsprozesse und Abwehrmechanismen

Infektiöse Prozesse werden durch Erreger hervorgerufen: Mikroorganismen (Viren, Bakterien, Pilze, Protozoen) und infektiöse Moleküle (Prionen, die z. B. spongiforme Enzephalopathie verursachen).

Das Konzept der Infektion: Pathologische Infektionen werden durch die Multiplikation des Organismus in unserem Körper verursacht, nachdem dieser dessen Barrieren überwunden hat.

Defensive Barrieren gegen Infektionen

Es gibt zwei defensive Barrieren gegen Infektionen:

  1. 1. Schranke (Integumente und Epithelien): Haut und Schleimhäute (Mund-Darm-Trakt, Vaginaltrakt, Augen, Atemwege, Harnwege, Magen, Darm und seine Drüsen).
  2. 2. Schranke: Zellen des Immunsystems (Leukozyten).

Übertragungswege und Behandlung

Übertragungswege infektiöser Erreger: Wasser, Luft, Nahrung, chirurgisches Material, Transfusionen, kontaminierte Gegenstände und Transplantationen.

Heilende Behandlung von Infektionskrankheiten: Antibiotika, Desinfektionsmittel oder Antiseptika, Immunsera und die Stärkung des Patienten.

Vorsorge: Sterilisation und aseptische Anwendungen (Chirurgie, Lebensmittel, Zellkulturen, Antibiogramme), Hygiene und Impfstoffe.

Zudem spielen genetische Faktoren wie die Kontrolle der erythrozytären Antigen-Gen-Gruppen (Rh-Faktor) eine Rolle.

Ernährung und der Prozess der Nahrungsaufnahme

Eine richtige Ernährung ist die Gesamtheit der Prozesse, durch welche der Organismus Nährstoffe aus Lebensmitteln empfängt, verarbeitet und nutzt.

Essen ist ein freiwilliger Prozess, bei dem Menschen für den Verzehr geeignete Stoffe auswählen, diese ggf. durch Kochen verändern, in den Mund nehmen, kauen und schlucken. Erst ab diesem Moment beginnt der Übergang von der bloßen Nahrung zur Ernährung.

Auf der anderen Seite ist die Nahrung der Akt der Bereitstellung lebenswichtiger Stoffe, damit der Körper richtig funktioniert und grundlegende tägliche Aufgaben erfüllen kann.

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